Der größte Ladenetzbetreiber der Schweiz gewinnt durch einen umfassenden Plattformwechsel beispiellose Kontrolle, Flexibilität und strategische Roaming-Möglichkeiten
Swisscharge, der größte Ladenetzbetreiber der Schweiz, hat die strategische Migration von 20.000 Ladepunkten auf die Plattform von AMPECO abgeschlossen. Dieser Meilenstein verschafft Swisscharge beispiellose Kontrolle, Flexibilität und strategische Roaming-Möglichkeiten und versetzt das Unternehmen in die Lage, seinen Betrieb zu skalieren und Innovationen im schnell wachsenden Schweizer Markt für das Laden von Elektrofahrzeugen (EV) zu beschleunigen.
Mit dem Wechsel kann der größte Ladestationsbetreiber der Schweiz, der 200.000 registrierte Fahrer mit Zugang zu Hunderttausenden Ladepunkten in ganz Europa bedient, sein komplexes Multi-Operator-Geschäftsmodell skalieren und zugleich seine Marktführerschaft behaupten.
Das komplexe Multi-Operator-Geschäft von Swisscharge, das als CPO (Ladestationsbetreiber), als E-Mobilitätsanbieter (eMSP) für mehrere Marken und als Plattform-Reseller für Partner agiert, benötigte eine einzige Plattform, die alle 12 unterschiedlichen Anwendungsfälle abdeckt: öffentliches Laden, Flottenmanagement, Laden am Arbeitsplatz und Laden im Wohnbereich.
Ein Partner für Wachstum, nicht nur eine Plattform
Nach der Prüfung mehrerer Lademanagement-Plattformen entschied sich Swisscharge für AMPECO: wegen der technischen Flexibilität, des partnerschaftlichen Ansatzes und der Fähigkeit, komplexe Geschäftsmodelle zu unterstützen, einschließlich Multi-Branding für die größten Kunden. Ein Kernstück der Migration war der Wechsel vom Managed Roaming zum direkten Roaming. Er bringt beispiellose Flexibilität in der Zusammenarbeit mit Roaming-Partnern, Kostenoptimierung, volle Transparenz über die Roaming-Margen und die Möglichkeit, strategische Partnerschaften aufzubauen. Davon profitieren EV-Fahrer durch wettbewerbsfähigere Preise, und zugleich unterstützt der Ansatz das nachhaltige Wachstum von Swisscharge.
Erfolgreiche Migration: Komplexität im großen Stil meistern
Die Komplexität des Projekts erforderte sorgfältige Planung und eine gründliche Analyse der Geschäftsabläufe bei Swisscharge. Jedes Unternehmen sammelt im Laufe der Jahre historisch gewachsene Anwendungsfälle und Ausnahmen an. Nach mehr als 10 Jahren am Markt stand auch Swisscharge vor ähnlichen Herausforderungen. Die Migration war zugleich die ideale Gelegenheit, diese Probleme zu lösen und die betriebliche Effizienz zu steigern, was den ROI des Projekts erhöhte.
Die Geschäftsleitung von Swisscharge war sich der Bedeutung des Projekts voll bewusst und sicherte das nötige Engagement der wichtigsten Teammitglieder. Zudem wählte sie The Rechargers, ein führendes Beratungsunternehmen im Bereich EV-Laden, wegen seiner fundierten Erfahrung in der Begleitung von Migrationen. The Rechargers lieferten strategische Beratung und zusätzliche Ressourcen, um den erhöhten Arbeitsaufwand während der Migration zu bewältigen.
Swisscharge fungierte während des gesamten Prozesses als zentrale Kommunikationsschnittstelle: Das Unternehmen sammelte die Anforderungen aller Betreiber und setzte sie um, stimmte die internen Support-Teams ab und steuerte die Kommunikation mit seinen EV-Fahrern. Regelmäßige Lenkungsausschüsse sorgten dafür, dass die Geschäftsleitung die für die Migration nötigen Prozessoptimierungen und Datentransformationen rechtzeitig freigab. Frühe Informationskampagnen für die Fahrer schufen klare Erwartungen an die Umstellung und vermittelten den B2B- und B2C-Kunden die Vorteile.
The Rechargers übernahmen während der gesamten Migration die zentrale Koordination und steuerten alle Beteiligten und Arbeitsabläufe zwischen Swisscharge, AMPECO und Drittanbietern. Ihre Funktionsanalysten kümmerten sich zudem um die Datenbereinigung und die Abbildung der Geschäftsprozesse und strukturierten Altdaten so um, dass ein sauberer Go-live das volle Potenzial der AMPECO-Plattform sofort erschließen konnte.
Das spezialisierte Migrationsteam von AMPECO brachte bewährte Methoden mit, die bei der Migration von 120.000 Ladepunkten in Dutzenden Märkten weltweit entwickelt wurden. Diese Erfahrung war entscheidend, um die besondere Geschäftsstruktur von Swisscharge auf das Datenmodell von AMPECO abzubilden, die Übertragung der Geschäftsprozesse festzulegen und die technische Umstellung zu planen. Eigene Spezialisten arbeiteten eng mit den operativen Teams von Swisscharge und The Rechargers an Themen wie Hardware, Zahlungsdienstleistern und Roaming, damit Hindernisse so früh wie möglich erkannt und gelöst wurden.
„Das Engagement von AMPECO, Zeitpläne einzuhalten, war entscheidend. Dass ein Account Manager das Projekt auf Seiten von AMPECO eng betreute, machte den entscheidenden Unterschied. Das starke Datenmodell von AMPECO deckt das gesamte Spektrum der Anwendungsfälle beim EV-Laden ab. Wir konnten jedes Szenario abbilden, das Swisscharge benötigte, und dank der Proxy-Lösung von AMPECO konnten wir die Umstellung reibungslos durchführen.“
Jeroen Gernay, Founder, The Rechargers
In mehreren Probeläufen und iterativen Testimporten erreichte das gemeinsame Migrationsteam eine konsistente Datenabbildung zwischen der alten und der neuen Plattform. So blieb der Geschäftsbetrieb gesichert, mit minimalen betrieblichen und finanziellen Unterbrechungen.
Das Ergebnis: ein reibungsloser Rollout. In der Nacht des 30. September 2025 wechselten rund 20.000 Ladepunkte innerhalb weniger Stunden auf den OCPP-Proxy (Open Charge Point Protocol) von AMPECO. EV-Fahrer fanden ihre Konten, Guthaben und RFID-Karten übertragen vor. Die Betriebskennzahlen von Swisscharge gingen nicht zurück. Im Gegenteil: 2025 stiegen die Ladevorgänge und die Zahl aktiver Fahrer im Vergleich zum Vorjahr um 20 %, ein Wachstum, das sich nach der Migration ohne Unterbrechung fortsetzte.
Über die Migration hinaus: operative Effizienz, Kundenorientierung und strategisches Wachstum
Der Plattformwechsel brachte sofortige betriebliche Vorteile. Die Bereinigung historisch gewachsener Anwendungsfälle hat die Geschäftsabläufe verschlankt. Neue Funktionen ermöglichen es Swisscharge, die Anforderungen seiner Kunden besser zu erfüllen. Die umfangreichen Betriebsfunktionen, darunter Anomalieerkennung und automatisierte Fehlerbehebung, bieten einen klareren Überblick über das Netzwerk, vereinfachen die Wartung und reduzieren Verschwendung. Die große Flexibilität der AMPECO-Plattform, deren Funktionen sich über API-Datenintegrationen hinaus erweitern lassen, bietet eine stabile Grundlage für die Weiterentwicklung des Angebots.
Über die technischen Möglichkeiten hinaus hat die Migration Swisscharge noch kundenorientierter gemacht. Das Unternehmen hat ein eigenes Datenteam aufgebaut und formelle Prozesse eingeführt, um Kundenfeedback zu erfassen und in die Produkt-Roadmap einfließen zu lassen. Das stärkt eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung und des innovationsgetriebenen Wachstums.
Mit der Plattform von AMPECO als Grundlage treibt Swisscharge strategische Initiativen voran, darunter Smart Charging, erweiterte Lösungen für das Flottenmanagement, AutoCharge-Funktionen und Treueprogramme zur Steigerung der Auslastung. Die Partnerschaft versetzt Swisscharge in die Lage, sein Partnernetzwerk auszubauen, den Betrieb effizient zu skalieren und seine führende Position zu behaupten, während sich der Schweizer EV-Lademarkt weiterhin rasant entwickelt.