Im März 2025 wurde der politische Rahmen gesetzt, der das Laden von Elektrofahrzeugen (EV-Laden) in Europa bis zum Ende des Jahrzehnts prägen wird. Der am 5. März veröffentlichte Industrielle Aktionsplan der EU für die Automobilindustrie bestätigte eine dreijährige Verlängerung der Frist, in der Automobilhersteller ihre CO₂-Ziele erreichen müssen. Zugleich sagt er 1,8 Mrd. € für die Batterieproduktion in der EU zu und schlägt eine verpflichtende Elektrifizierung von Unternehmensflotten vor. Nur wenige Tage später wurde das Paket „Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter“ (VAT in the Digital Age, ViDA) verabschiedet, das die grenzüberschreitende Mehrwertsteuer-Compliance für Ladestationsbetreiber (CPO) ab 2027 grundlegend vereinfacht.

Unterdessen schaffte Portugal die verpflichtende Anbindung an die Plattform Mobi.E ab, einer der bedeutendsten Schritte zur Marktliberalisierung in Europa, und Polen stellte 2 Mrd. PLN für Ladeinfrastruktur für schwere Nutzfahrzeuge bereit. Kalifornien führte neue Standards für Nachfrageflexibilität ein, die zeigen, wohin sich die Netzintegration entwickelt. Und die Frist des European Accessibility Act am 28. Juni zwingt Betreiber, das Design ihrer Hardware und Software zu überdenken.

Hier erfahren Sie, was sich geändert hat und wo Sie handeln müssen.

Regulatorische Entwicklungen

EU-Automobil-Aktionsplan: drei Jahre CO₂-Aufschub und Elektrifizierungspflicht für Flotten

Der Industrielle Aktionsplan der Europäischen Kommission für die europäische Automobilindustrie, veröffentlicht am 5. März, versucht, die Anliegen der Industrie mit den Klimazielen in Einklang zu bringen. Für Betreiber von Ladeinfrastruktur fällt das Ergebnis gemischt aus.

Der Plan sieht über die nächsten zwei Jahre 1,8 Mrd. € für die Batterieproduktion in der EU vor, um die Importabhängigkeit zu verringern und die heimischen Lieferketten für Elektrofahrzeuge zu stärken. Bei den CO₂-Vorgaben haben Automobilhersteller nun von 2025 bis 2027 Zeit, Ziele zu erreichen, die einen EV-Anteil von mindestens 20 % am Absatz verlangen: ein Zeitraum von drei Jahren statt der ursprünglich einjährigen Erfüllungsfrist. Ein neuer Netzkodex zu Demand Response, geplant für das erste Quartal 2026, soll die Netzflexibilität erhöhen, indem er bidirektionales Laden und die Integration von Vehicle-to-Grid (V2G) unterstützt. Und entscheidend: Die Kommission will bis Ende 2025 Rechtsvorschriften vorschlagen, die große Unternehmensflotten zur Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge verpflichten.

Was das für Ladestationsbetreiber bedeutet:

  • Die CO₂-Verlängerung ist ein zweischneidiges Schwert: Sie verschafft Automobilherstellern Luft, verlangsamt aber die Verbreitung von Elektrofahrzeugen gegenüber den ursprünglichen Prognosen und wirkt sich direkt auf die Nachfragesignale aus, auf die wir in unserer Analyse vom Februar hingewiesen haben
  • Die Flottenpflicht verändert den Markt grundlegend: Unternehmensflotten machen rund 60 % der Neuzulassungen in der EU aus, und die vorgeschlagenen Maßnahmen, darunter das Ende von Steuervorteilen für Dienstwagen mit fossilem Antrieb und die Pflicht für große Unternehmen zur Umstellung auf Elektrofahrzeuge, könnten bis 2030 eine Nachfrage nach über 2 Millionen E-Autos sichern
  • Für CPOs werden Depotladen und Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz zu vorrangigen Umsatzquellen: Flottenbetreiber brauchen zuverlässiges, hoch ausgelastetes Laden mit minimalen Ausfallzeiten, ein ganz anderes Nutzerprofil als beim Laden von Privatkunden

ViDA-Paket verabschiedet: grenzüberschreitende Mehrwertsteuer wird ab 2027 einfacher

Am 11. März 2025 verabschiedete die EU das ViDA-Paket (Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter). Es modernisiert das Mehrwertsteuersystem der EU und geht direkt eines der größten Compliance-Probleme von CPOs an, die in mehreren Märkten tätig sind.

Das Paket bringt drei wesentliche Änderungen. Erstens wird die E-Rechnung mit digitalen Meldungen in Echtzeit verpflichtend. Das soll den Mehrwertsteuerbetrug um bis zu 11 Mrd. € jährlich verringern und die Compliance-Kosten im kommenden Jahrzehnt um über 4,1 Mrd. € pro Jahr senken. Zweitens deckt die einzige Anlaufstelle der Union (Union One Stop Shop, OSS) künftig alle B2C-Lieferungen ab, auch inländische Umsätze. Unternehmen können ihre Mehrwertsteuerpflichten so über ein einziges Online-Portal erfüllen, statt sich in jedem Mitgliedstaat registrieren zu lassen. Drittens verlagert bei nicht ansässigen Lieferanten das Reverse-Charge-Verfahren die Steuerschuld auf den Geschäftskunden, wenn der Lieferant vor Ort nicht für die Mehrwertsteuer registriert ist.

Was das für Betreiber bedeutet:

UmsetzungsphaseDatumWas sich ändert
Grenzüberschreitende Mehrwertsteuer beim EV-LadenJanuar 2027B2C-Stromlieferungen (einschließlich EV-Laden) fallen unter den Union-OSS
Eine einzige MehrwertsteuerregistrierungJuli 2028Eine Registrierung gilt für alle EU-Mitgliedstaaten
Digitale Meldungen und E-RechnungJuli 2030Vollständige E-Rechnungspflicht in der gesamten EU

Ab Januar 2027 können CPOs, die mehrere EU-Märkte bedienen, die Mehrwertsteuer über einen einzigen Mitgliedstaat erklären und abführen, statt überall, wo sie tätig sind, separate Registrierungen zu unterhalten. Betreiber sollten schon jetzt beginnen: ihre aktuelle Mehrwertsteuerstruktur mit Steuerberatern prüfen, festlegen, welcher Mitgliedstaat ihre OSS-Registrierungsstelle wird, sicherstellen, dass ihre Abrechnungssysteme konforme E-Rechnungen erzeugen können, und den Übergang von der heutigen Mehrfachregistrierung zum OSS planen.

Liberalisierung von Mobi.E öffnet Portugals Markt, doch politische Unsicherheit bleibt

Am 3. März 2025 billigte die portugiesische Regierung eine umfassende Reform, die Ladestationsbetreiber nicht mehr verpflichtet, sich an eine einzige Plattform anzuschließen. Sie zählt zu den bedeutendsten Schritten zur Marktliberalisierung beim EV-Laden in Europa.

Die Reform verändert den portugiesischen Markt in mehreren wichtigen Punkten. Mobi.E bleibt verfügbar, ist aber nicht mehr verpflichtend, sodass CPOs unabhängig arbeiten können. Elektronische Zahlungen per QR-Code und Bankkarte sind nun vorgeschrieben, und Ladestationen über 50 kW müssen Kartenzahlung unterstützen. Das geht über die Anforderungen der AFIR hinaus. In allen öffentlichen Ladenetzwerken müssen klare Preise vorab angezeigt werden. Öffentliche Ausschreibungen für Konzessionsgebiete öffnen den Markt für neue Anbieter. Und die Reform ermöglicht ausdrücklich bidirektionales Laden und den Eigenverbrauch von Solarstrom.

Allerdings gibt es eine politische Komplikation. Portugals Mitte-rechts-Regierung verlor am 12. März 2025 eine Vertrauensabstimmung, Neuwahlen sind für Mai angesetzt. Das Konsultationsverfahren läuft noch, und die nächste Regierung könnte Teile der Reform ändern oder verzögern.

Was das für Betreiber bedeutet:

  • Übersteht die Reform den politischen Wechsel, wird Portugal zu einem der offensten und wettbewerbsintensivsten Lademärkte Europas
  • Die Pflicht zur Kartenzahlung an allen Ladestationen über 50 kW bringt Anforderungen an die Hardware mit sich, die eine Nachrüstung bestehender Infrastruktur erfordern können
  • CPOs sollten die Ergebnisse der Wahl im Mai genau verfolgen und bereit sein, schnell zu handeln, wenn die Reform bestätigt wird

Frist des European Accessibility Act am 28. Juni rückt näher

Der European Accessibility Act (EAA) tritt am 28. Juni 2025 in Kraft und schafft neue Pflichten für die physische Ladeinfrastruktur ebenso wie für digitale Dienste. Ladestationen werden im EAA zwar nicht ausdrücklich genannt, fallen aber unter seine Anforderungen an die Barrierefreiheit. Auf der Hardwareseite müssen Zahlungsterminals, Bildschirme, Bedientasten, Kabelführung und die Gestaltung der Stellplätze Standards für Barrierefreiheit erfüllen. Auf der digitalen Seite müssen mobile Apps und Ladepunkt-Managementsysteme den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) entsprechen.

Was das für Betreiber bedeutet:

  • AMPECO hat die WCAG-Standards bereits in seine Plattform integriert und diesen regulatorischen Wandel vorweggenommen
  • Die Hardware-Compliance ist komplexer: Zahlungsterminals müssen für Nutzer mit eingeschränkter Mobilität und Sehkraft bedienbar sein, Bildschirmhöhe und Kontrast müssen Mindeststandards erfüllen, Bedienelemente müssen ohne feinmotorische Fähigkeiten erreichbar sein, und für sehbehinderte Nutzer kann eine akustische Rückmeldung erforderlich sein
  • Vorschriften zur Barrierefreiheit entwickeln sich weltweit weiter: In den USA, Kanada, Großbritannien und Australien sind ähnliche Anforderungen in Vorbereitung. Wer früh konform ist, verschafft sich also einen Wettbewerbsvorteil, statt nur eine regulatorische Pflicht abzuhaken
  • Betreiber sollten ihre bestehende Infrastruktur jetzt prüfen und sicherstellen, dass alle neuen Installationen von Beginn an barrierefrei sind

Kaliforniens Standards für Nachfrageflexibilität zeigen die Zukunft der Netzintegration

Ab dem 29. September 2025 verpflichten neue kalifornische Standards flexible Verbrauchsgeräte, zunächst Poolsteuerungen, ihren Energieverbrauch in günstigere und sauberere Zeiträume zu verlagern. Das betrifft das EV-Laden zwar noch nicht direkt, zeigt aber, wohin sich Kaliforniens Politik zur Netzintegration bewegt.

Die Geräte müssen Zertifizierungsstandards wie OpenADR 2.0b, IEEE 2030.5 oder CTA-2045 erfüllen, damit Energieversorger oder Aggregatoren den Energieverbrauch bei Spitzenlast steuern können. Ziel ist es, den Spitzenverbrauch zwischen 16 und 21 Uhr zu vermeiden, die Nutzung von Solarstrom zwischen 9 und 15 Uhr zu maximieren und bis 2033 eine flexible Stromkapazität von 7.000 MW zu erreichen.

Was das für Betreiber bedeutet:

  • Poolsteuerungen sind erst der Anfang: Die California Energy Commission wird ihre Befugnisse nach Senate Bill 49 voraussichtlich nutzen, um ähnliche Anforderungen auf EV-Ladeinfrastruktur auszuweiten
  • Vorausschauende CPOs sollten schon jetzt Smart-Charging-Funktionen einführen, die diesen Zertifizierungsstandards entsprechen, dazu ein Lastmanagement, das auf Netzsignale reagiert, und zeitabhängige Tarife, die Anreize für das Laden außerhalb der Spitzenzeiten schaffen
  • Betreiber, die diese Funktionen jetzt aufbauen, haben einen deutlichen Vorsprung, wenn Kalifornien diese Vorgaben auf das EV-Laden ausweitet, voraussichtlich innerhalb der nächsten 12 bis 24 Monate

Förder- und Anreizprogramme

Polen stellt 2 Mrd. PLN für Lkw-Ladeinfrastruktur bereit

Am 31. März 2025 startete Polen die Antragsphase für eines der großzügigsten Förderprogramme Europas für das Laden schwerer Nutzfahrzeuge. Das Gesamtbudget des Programms beträgt 2 Mrd. PLN (rund 465 Mio. €), die erste Ausschreibung umfasst 1 Mrd. PLN (rund 232 Mio. €). Gefördert werden bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten bzw. bis zu 85 % bei Projektfinanzierungsstrukturen. Förderfähige Standorte sind Korridore des TEN-V-Kernnetzes (im Umkreis von 3 km), Logistikzentren, Depots und intermodale Terminals. Die gesamte Infrastruktur muss für emissionsfreie Lkw öffentlich zugänglich sein.

Was das für Betreiber bedeutet:

  • Da bis zu 100 % der Kosten übernommen werden, entfallen Vorabinvestitionen. Das macht das Programm zu einem der betreiberfreundlichsten Förderprogramme in Europa
  • Der Fokus auf strategische Standorte, also TEN-V-Korridore und Logistikdrehkreuze, sichert eine potenziell hohe Auslastung
  • Die Pflicht zur öffentlichen Zugänglichkeit schafft langfristiges Umsatzpotenzial über die Ankerkunden hinaus
  • Polen positioniert sich als mitteleuropäisches Logistikdrehkreuz, und das Programm soll sicherstellen, dass die Ladeinfrastruktur steht, bevor sich die Elektrifizierung schwerer Nutzfahrzeuge beschleunigt

Anerkennungen durch US-Programme erweitern AMPECOs Förderfähigkeit

Während die NEVI-Bundesmittel weiterhin eingefroren sind, laufen die Programme der Bundesstaaten und Energieversorger normal weiter. Im März erhielt AMPECO drei wichtige Programmanerkennungen, die Betreibern auf der Plattform den Zugang zu Fördermitteln erweitern.

In Kalifornien stehen im Programm CALeVIP 55 Mio. $ für die Installation von DC-Schnellladestationen hoher Leistung bereit; das Antragsfenster ist vom 5. August bis 5. Oktober 2025 geöffnet. In New York verfügt das Programm Charge Ready NY 2.0 der NYSERDA mit Stand März 2025 noch über 5,99 Mio. $ seines Gesamtbudgets von 12 Mio. $ und fördert Level-2-Ladestationen im gesamten Bundesstaat bis zum 31. Dezember 2025. Und landesweit wurde AMPECO in mehr als 20 Programmen von Energieversorgern auf die Vetted Product List des EPRI aufgenommen, darunter Southern California Edison, Pacific Gas & Electric, Portland General Electric, Georgia Power und Salt River Project. Grundlage dafür sind die Funktionen der Plattform zur Erfassung von Verfügbarkeit und Ausfallzeiten in den Ladevorgangs- und Energieberichten.

Was das für Betreiber bedeutet:

  • Programme der Bundesstaaten und Energieversorger bieten verlässlichere Förderzeitpläne als Bundesprogramme und sind vor politischen Schwankungen geschützt
  • Allein die EPRI-Anerkennung eröffnet Zugang zu fast 2 Mrd. $ an öffentlichen Fördermitteln in den Versorgungsgebieten
  • Betreiber sollten Anträge für diese Programme vorziehen, solange die Unsicherheit auf Bundesebene anhält

[Zum vollständigen Förderprogramm-Tracker von AMPECO →]

AMPECO-Interessenvertretung

Einsatz auf dem Capitol Hill für die EV-Ladeförderung des Bundes

AMPECO nimmt an einem bevorstehenden Fly-in auf dem Capitol Hill teil, das gemeinsam mit Branchenverbänden organisiert wird, und trifft Abgeordnete des Repräsentantenhauses und des Senats sowie Ausschussmitarbeiter. Im Mittelpunkt stehen der Schutz der NEVI-Mittel vor administrativen Verzögerungen, der Erhalt der Steuergutschrift 30C für Ladeinfrastruktur und der Steuergutschrift 30D für private E-Auto-Käufer sowie die Fortführung des CFI-Förderprogramms. Durch diesen direkten Austausch wird die Perspektive der Ladeinfrastrukturbranche in den Haushaltsberatungen des Bundes vertreten.

Beitrag zu Standards für Smart-Meter-Gateways im Cyber Resilience Act

Der Cyber Resilience Act beauftragt die Europäische Kommission, technische Spezifikationen für kritische digitale Produkte festzulegen, darunter Smart-Meter-Gateways. AMPECO beteiligt sich an der öffentlichen Konsultation, die bis zum 15. April 2025 läuft, und befasst sich darin mit den Cybersicherheitsanforderungen an diese Geräte.

Smart-Meter-Gateways sind grundlegende Infrastruktur für netzintegriertes EV-Laden, und die entstehenden Cybersicherheitsstandards werden voraussichtlich auf andere intelligente Messsysteme und schließlich auf die Ladeinfrastruktur selbst ausgeweitet. AMPECO setzt sich in seinem Beitrag für Sicherheitsanforderungen ein, die sich verhältnismäßig nach Risikoprofilen richten, für Interoperabilität zwischen Sicherheitsrahmenwerken und gegen übermäßig detaillierte technische Vorgaben, die suboptimale Lösungen festschreiben könnten.

Beiträge zur Smart Energy Expert Group zur Stärkung der Verbraucher

AMPECO wirkt an der Arbeit der Smart Energy Expert Group zur Stärkung der Verbraucher im Rahmen der Reform des Strommarktdesigns (Electricity Market Design, EMD) mit und liefert Anwendungsfälle in drei zentralen Bereichen. Nach Artikel 4 der Strombinnenmarktrichtlinie würde das Modell mehrerer Lieferanten EV-Fahrern ermöglichen, gleichzeitig Verträge mit mehreren Stromlieferanten zu schließen und ihren Strombezug über Erzeuger erneuerbarer Energie und dynamische Tarifangebote hinweg zu optimieren. Artikel 7b der Strombinnenmarktverordnung behandelt Demand-Response-Mechanismen, die Echtzeit-Verbrauchsüberwachung, zeitabhängige Tarife und automatisiertes Lastmanagement nutzen, um die Netzstabilität zu verbessern und die Ladekosten zu senken. Und Artikel 15a der Strombinnenmarktrichtlinie regelt die gemeinsame Energienutzung und den kollektiven Eigenverbrauch. Er unterstützt die lokale Erzeugung und Speicherung erneuerbarer Energie, sodass Besitzer von Elektrofahrzeugen und Ladenetzwerke an Modellen zur gemeinsamen Energienutzung teilnehmen können.

Diese Rahmenwerke werden festlegen, wie sich das EV-Laden in neue Strukturen des Energiemarkts einfügt: V2G, virtuelle Kraftwerke, Bürgerenergieprojekte und dynamische Netzdienstleistungen. AMPECOs technischer Beitrag sorgt dafür, dass die politischen Rahmenwerke auf realistischen Umsetzungsmöglichkeiten beruhen statt auf theoretischen Konzepten.

Wichtige Termine und Fristen im Q2 2025

  • 15. April 2025: Ende der öffentlichen Konsultation zum Cyber Resilience Act
  • Mai 2025: Parlamentswahl in Portugal (der Zeitplan der Mobi.E-Reform hängt vom Ergebnis ab)
  • 11. Juni 2025: Antragsfrist für AFIF-Fördermittel
  • 28. Juni 2025: Der European Accessibility Act tritt in Kraft

Was CPOs jetzt tun sollten

Aus den politischen Entwicklungen im März ergeben sich klare Aufgaben. Betreiber sollten vor der EAA-Frist am 28. Juni ihre Barrierefreiheit prüfen, ihre Mehrwertsteuerstruktur mit Beratern überprüfen, um sich auf den Übergang zum OSS im Jahr 2027 vorzubereiten, Fördermittel für schwere Nutzfahrzeuge in Polen beantragen, wenn sie in Mitteleuropa tätig sind, und die Wahl in Portugal verfolgen, um sich auf einen möglichen Markteintritt vorzubereiten.

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Author

Ivelina Kadiri

Policy Compliance Manager

About the author

Ivelina ist eine trendorientierte Policy-Compliance-Managerin, die sich souverän im komplexen regulatorischen Umfeld bewegt und die Brücke zwischen den Zielen für nachhaltigen Verkehr und ihrer konkreten Umsetzung schlägt.