Die Migration eines Ladenetzwerks auf eine neue Softwareplattform gehört zu den folgenreichsten Entscheidungen, die ein Ladestationsbetreiber (CPO) treffen kann. Sie betrifft jede Ebene des Unternehmens: von den Services für E-Fahrer und den Zahlungsabläufen bis zu Hardware-Integrationen und Partnerbeziehungen. Geht sie schief, drohen Ausfallzeiten, Datenverlust und schwindendes Vertrauen. Gelingt sie, gewinnen Sie die Skalierbarkeit und Flexibilität, um ohne Grenzen zu wachsen. In diesem Beitrag teilen wir echte Migrationsgeschichten von drei AMPECO-Kunden (E.ON Drive Infrastructure, Swisscharge, Wattif und Eldrive), die den Wechsel vollzogen haben und gestärkt daraus hervorgegangen sind.

Warum große und ambitionierte CPOs zu AMPECO migrieren

Mit dem Wachstum von Ladenetzwerken wächst auch die Lücke zwischen dem, was Altplattformen leisten können, und dem, was Betreiber tatsächlich brauchen. Ob regulatorischer Druck, Plattformausfälle, die das Vertrauen der Kunden untergraben, starre Systeme, die mit der Expansion nicht Schritt halten, oder die Notwendigkeit, nach Übernahmen zu konsolidieren: Große CPOs kommen zum selben Schluss. Eine begrenzte Softwareplattform schränkt Ihre Fähigkeit ein, die wachsenden und komplexen Anforderungen beim Laden von Elektrofahrzeugen zu erfüllen.

Deshalb hat AMPECO die Migration zu einer Kernkompetenz gemacht: mit dedizierten Teams, bewährten Playbooks und einer Erfolgsbilanz, an die kein Wettbewerber heranreicht. Stand März 2026 haben wir über 120.000 Ladepunkte erfolgreich migriert, die zuvor auf einem veralteten oder starren Lademanagementsystem (CPMS) oder auf einer der zahlreichen Inhouse-Lösungen liefen. Hinter dieser Zahl stehen Dutzende Migrationsprojekte im Enterprise-Umfeld, jedes mit eigenen Engineering-Teams, individuellem Daten-Mapping und enger Zusammenarbeit mit CPO-Teams, die AMPECO ihren folgenreichsten Plattformwechsel anvertraut haben.

CPMS-Migration: Praxisbeispiele aus der Erfolgsbilanz von AMPECO

Der Beweis für unseren Ansatz liegt in den Ergebnissen. Von europaweiten Netzwerkkonsolidierungen über die Integration mehrerer Übernahmen bis zu CPO-Wechseln in mehreren Ländern: AMPECO hat gezeigt, dass große Migrationen keine großen Störungen bedeuten müssen.

E.ON Drive Infrastructure: Europaweite Migration in 11 Ländern


Migration von E.ON Drive Infrastructure zu AMPECO

Die Migration eines Ladenetzwerks über 11 Länder hinweg bedeutet, gleichzeitig mit unterschiedlichen Rechtsrahmen, lokalen Zahlungsanforderungen und der Servicekontinuität über alle Grenzen hinweg umzugehen. E.ON Drive Infrastructure stand genau vor dieser Situation, als das Unternehmen sein europaweites Netzwerk auf einer einzigen Plattform zusammenführte.

E.ON Drive Infrastructure (EDRI), einer der führenden öffentlichen Ladestationsbetreiber Europas, betreibt ein umfangreiches Netzwerk mit über 6.000 öffentlichen Ladepunkten für Elektrofahrzeuge in 11 europäischen Ländern. Die Migration auf die Plattform von AMPECO war eines unserer bisher ambitioniertesten Projekte, nicht nur wegen der Größe, sondern auch wegen der operativen Komplexität, die der Betrieb in mehreren Ländern mit sich bringt.

„Die Plattform von AMPECO erfüllt nicht nur unsere aktuellen Anforderungen an die Skalierbarkeit, sondern bietet auch die Flexibilität, die für unser künftiges Wachstum entscheidend ist. Sie gibt uns die volle Kontrolle über unser Ladenetzwerk und die Möglichkeit, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die unseren Kunden wertvolle Services bieten.“ – Arjan van der Eijk, COO, E.ON Drive Infrastructure

EDRI entschied sich für AMPECO wegen des Funktionsumfangs und der strategischen Übereinstimmung mit seinem Betriebsmodell für mehrere Märkte. Die unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen der Märkte, die vielfältigen Hardware-Konfigurationen aus dem Ausbau des Ladenetzwerks und der Bedarf an zentraler Steuerung ohne Verlust lokaler Flexibilität machten das Projekt zu einer echten Bewährungsprobe für unsere Migrationskompetenz.

Die umfassende Unterstützung und Expertise von AMPECO halfen EDRI, vor der Migration alles einzurichten und zu testen, und sorgten so für einen reibungslosen Übergang mit minimalen Serviceunterbrechungen. Das Ergebnis? Ein erfolgreicher Wechsel, der E.ON Drive für die weitere Expansion in Europa aufstellt, mit Plänen für 1.000 neue High-Power-Ladepunkte in den kommenden Jahren.

„Die Migration unseres europaweiten Netzwerks war eine große Herausforderung, die gründliche Planung und Vorbereitung erforderte. Die umfassende Unterstützung und Expertise von AMPECO haben uns geholfen, vor der Migration alles einzurichten und zu testen, und so für einen reibungslosen Übergang mit minimalen Serviceunterbrechungen gesorgt.“ – Lukas Gläsel, IT Business Manager, E.ON Drive Infrastructure

Swisscharge: 20.000 Ladepunkte migriert, 12 Anwendungsfälle, eine Nacht


Migration von Swisscharge zu AMPECO

Wenn Sie der größte Ladenetzbetreiber der Schweiz sind und 200.000 registrierten EV-Fahrern Zugang zu Hunderttausenden Ladepunkten in ganz Europa bieten, ist eine Plattformmigration nicht nur ein technisches Projekt, sondern ein strategischer Wendepunkt. Das komplexe Geschäftsmodell von Swisscharge mit mehreren Betreibern (das Unternehmen ist gleichzeitig CPO, Multi-Brand-E-Mobilitätsanbieter (eMSP) und Plattform-Reseller für Partner) erforderte eine Plattform, die 12 verschiedene Anwendungsfälle abdeckt: öffentliches Laden, Flottenmanagement, Laden am Arbeitsplatz und Laden im Wohnbereich.

Was das Swisscharge-Projekt auszeichnete, war nicht nur die Zahl der Ladepunkte. Es war das Governance-Modell, das darum herum aufgebaut wurde.

Swisscharge holte The Rechargers, eine auf EV-Laden spezialisierte Beratung, als zentrale Koordinationsstelle für alle Beteiligten an Bord. Sie steuerten Stakeholder und Abläufe zwischen Swisscharge, AMPECO und Dritten. Ihre Funktionsanalysten übernahmen die Datenbereinigung und die Abbildung der Geschäftsprozesse und strukturierten über ein Jahrzehnt angesammelter Altdaten neu, um einen sauberen Go-live zu sichern. Swisscharge selbst war das Bindeglied in der Kommunikation zwischen allen Betreibern, den internen Support-Teams und seinen EV-Fahrern. Regelmäßige Lenkungsausschüsse sorgten dafür, dass die Geschäftsleitung im Tempo des Projekts entschied, und genehmigten Prozessoptimierungen und Datentransformationen ohne Engpässe. Frühe Informationskampagnen für Fahrer schufen klare Erwartungen an die Umstellung und vermittelten B2B- und B2C-Kunden die Vorteile, bevor der Cutover stattfand.

Das dedizierte Migrationsteam von AMPECO brachte Methoden ein, die bei der Migration von 120.000 Ladepunkten in Dutzenden Märkten weltweit verfeinert wurden. Angewandt auf die besondere Geschäftsstruktur von Swisscharge, führte diese Erfahrung zu einer präzisen Abbildung auf das Datenmodell von AMPECO, einer klaren Übertragung der Geschäftsprozesse und einer sorgfältigen Planung des technischen Cutovers. Spezialisten arbeiteten direkt mit den operativen Teams an Hardware, Zahlungsdienstleistern und Roaming und lösten Hindernisse, bevor sie zu Problemen wurden.

Mehrere Probeläufe und iterative Testimporte führten das gemeinsame Team zu einem konsistenten Daten-Mapping zwischen Alt- und Neusystem. In der Nacht des 30. September 2025 wechselten rund 20.000 Ladepunkte innerhalb weniger Stunden auf den OCPP-Proxy (OCPP: Open Charge Point Protocol) von AMPECO. Fahrerkonten, Guthaben und RFID-Karten wurden vollständig übertragen. Swisscharge meldete keinen Rückgang der operativen Kennzahlen. Ladevorgänge und aktive Fahrer wuchsen 2025 im Jahresvergleich um 20 %, und dieser Trend setzte sich auch über den Cutover hinweg ohne Unterbrechung fort.

„AMPECO hat sich konsequent an die Zeitpläne gehalten, und das war entscheidend. Die Zusammenarbeit mit einem Account Manager, der das Projekt auf Seiten von AMPECO eng steuert, hat den Unterschied gemacht“, sagte Jeroen Gernay, Founder von The Rechargers. „Das starke Datenmodell von AMPECO deckt das gesamte Spektrum der Anwendungsfälle beim EV-Laden ab. Wir konnten jedes Szenario abbilden, das Swisscharge brauchte, und die Proxy-Lösung ermöglichte uns einen reibungslosen Cutover.“

Die Migration wurde auch zur Chance. In über 10 Jahren Betrieb hatte Swisscharge Altfälle und Ausnahmen angesammelt, die die tägliche Arbeit erschwerten. Das Projekt gab dem Team Raum, diese zu bereinigen, Geschäftsprozesse zu verschlanken und die operative Effizienz parallel zum Plattformwechsel zu steigern.

Wattif: Sieben Übernahmen auf einer Plattform vereint


Migration von Wattif zu AMPECO

Wachstum durch Übernahmen bringt besondere Migrationsherausforderungen mit sich: mehrere Altsysteme, vielfältige Hardware-Portfolios und den Druck, schnell zu integrieren, ohne den Betrieb zu stören. Wattif stand genau vor diesem Szenario, und AMPECO wurde sein bevorzugter Migrationspartner.

„Intern hat sich AMPECO als bevorzugter Partner für Wattif bewährt. Wir haben acht verschiedene CPMS-Plattformen evaluiert, und AMPECO ist die Plattform, auf der wir konsolidieren.“ – Andreas Strand, CEO, Wattif

Im Rahmen unserer Partnerschaft hat Wattif die Portfolios aus sieben separaten Übernahmen erfolgreich migriert und sein Netzwerk auf insgesamt über 45.000 verwaltete Ladepunkte in sechs europäischen Märkten ausgebaut. Die EFUEL-Migration zeigte, wie schnell wir sind: 4.600 Nutzer und 200 Ladestationen wurden in nur wenigen Wochen umgestellt. Die eigentliche Bewährungsprobe war jedoch die Konsolidierung von Charge365: über 30.000 Ladepunkte plus zwei weitere Portfolios, migriert in nur drei Monaten.

Unsere Integrationsteams validierten die Hardware-Kompatibilität für 30+ AC- und DC-Ladestationstypen, einschließlich erweiterter Funktionen wie dynamisches Lastmanagement (DLM), damit Wattif vom ersten Tag an im gesamten Netzwerk ein einheitliches, netzdienliches Laden bieten konnte. Diese gründlichen Tests und Anpassungen vereinfachten den Rollout, senkten das operative Risiko und ermöglichten Wattif ein einheitliches, netzfreundliches Ladeerlebnis im gesamten Netzwerk.

Eldrive: 2.500+ Ladepunkte in drei MOE-Märkten migriert


Hinter 120.000+ migrierten Ladepunkten: Echte Erfahrungen von E.ON Drive, Swisscharge, Wattif und Eldrive - Fragen Sie sich, ob Ihre eigene Plattform unter demselben Druck steht wie die dieser Betreiber? Das Tool zur Bewertung der CPMS-Migrationsbereitschaft prüft sie in etwa fünf Minuten anhand von sechs Dimensionen. Wie eine Migration vom Scoping bis zum Cutover abläuft, lesen Sie im Migrations-Playbook für EV-Ladeplattformen. Und wenn Sie bereits über einen Wechsel nachdenken, sprechen Sie mit einem unserer Migrationsexperten, und wir helfen Ihnen beim Einstieg.

Eldrive ist ein führender Betreiber von Ladeinfrastruktur in Osteuropa und verwaltet ein schnell wachsendes Netzwerk in Bulgarien, Rumänien und Litauen. Mit umfangreicher institutioneller Finanzierung durch die Europäische Investitionsbank und die EBWE hatte Eldrive ehrgeizige Pläne, auf 8.400+ Ladestationen zu wachsen. Doch der bisherige Anbieter hatte die Weiterentwicklung seiner Plattform eingestellt, und Eldrive stieß an Skalierungsgrenzen, die sich nicht umgehen ließen.

Der Betrieb in drei Ländern brachte mehrere Ebenen der Komplexität mit sich: unterschiedliche Währungen und Zahlungsanforderungen, über 500 B2B-Partnerbeziehungen mit Umsatzbeteiligung und Reporting sowie die Notwendigkeit, jahrelang angesammelte Daten, Nutzerkonten und Betriebskonfigurationen ohne Serviceunterbrechung zu migrieren.

AMPECO migrierte über 2.500 Ladepunkte in den drei Märkten von Eldrive und setzte dabei eine mandantenfähige Architektur mit nahtlosem Zahlungsrouting ein, ein umfassendes Partnerportal, das den manuellen Verwaltungsaufwand für über 500 B2B-Partner beseitigte, sowie vollen API-Zugriff für fortgeschrittene Business Intelligence.

„Die Kommunikation mit Ihren Wettbewerbern war schwierig und langsam. Wir sahen zu viele Einschränkungen. AMPECO hatte einen sehr gut strukturierten Prozess, die Gespräche waren schnell und effizient, und Sie waren die Einzigen, die alle unsere funktionalen Anforderungen vollständig abgedeckt haben.“ – Stefan Spassov, CEO, Eldrive

Das Migrationsteam von AMPECO bildete sieben Jahre an Betriebskonfigurationen, Partnerschaften und Daten im neuen System ab.

„Wir waren beeindruckt, wie viele Teams und Menschen AMPECO für die Migration eingesetzt hat. Uns war klar, dass sich keines der anderen Unternehmen, mit denen wir gesprochen hatten, jemals so intensiv in den Prozess einbringen und so viele Ressourcen und so viel Sorgfalt aufwenden würde.“ – Dimo Kolchev, Head of Business Development, Eldrive

Mit der skalierbaren Plattform von AMPECO ist Eldrive nun bereit, seine Wachstumspläne umzusetzen, und profitiert in allen drei Märkten von erweiterten Datenfunktionen, automatisierten Abläufen und einem deutlich verbesserten Partnermanagement.

Möchten Sie mehr über die Geschichte und das Wachstum von Eldrive erfahren? Tomas Tamašauskas, Country Manager bei Eldrive Lithuania, erläutert die vier Säulen des Erfolgs von Eldrive: schlanke Abläufe, fortschrittliche Technologie, schnelle Expansion an Top-Standorten und Kontrolle über die gesamte Wertschöpfungskette. Außerdem stellt er die Charging Parks von Eldrive vor: zukunftssichere Ökosysteme, die starke Partner, langfristige Projekte und fahrerorientierte Services verbinden.



Jede Migration ist anders: andere Altsysteme, andere Märkte, andere operative Komplexität. Doch über unsere 100.000+ migrierten Ladepunkte hinweg zeigt sich ein beständiges Muster: sorgfältige Planung, tiefe technische Expertise und eine enge Partnerschaft, die erst endet, wenn der Wechsel abgeschlossen ist. Ob Sie nach Übernahmen konsolidieren, über Grenzen hinweg expandieren oder einfach einer Plattform entwachsen sind, die Ihren Ambitionen nicht mehr gerecht wird: AMPECO hat die nachgewiesene Erfolgsbilanz, um Sie ans Ziel zu bringen.

Möchten Sie sehen, wie andere CPOs mit AMPECO gewachsen sind? Entdecken Sie unsere Fallstudien und erfahren Sie, wie Betreiber weltweit ihre Ladenetzwerke auf unserer Plattform skalieren.


Fragen Sie sich, ob Ihre eigene Plattform unter demselben Druck steht wie die dieser Betreiber? Das Tool zur Bewertung der CPMS-Migrationsbereitschaft prüft sie in etwa fünf Minuten anhand von sechs Dimensionen. Wie eine Migration vom Scoping bis zum Cutover abläuft, lesen Sie im Migrations-Playbook für EV-Ladeplattformen. Und wenn Sie bereits über einen Wechsel nachdenken, sprechen Sie mit einem unserer Migrationsexperten, und wir helfen Ihnen beim Einstieg.

Die Migration auf eine neue Softwareplattform kann eine Herausforderung sein, aber mit einem erfahrenen Partner an Ihrer Seite ist sie unendlich viel leichter zu bewältigen. Wenn Sie über eine Migration Ihrer Software nachdenken, sprechen Sie mit einem unserer Experten für EV-Laden, und wir helfen Ihnen beim Einstieg.

Author

Cvetilena Gocheva

Senior Product Marketing Manager

About the author

Cvetilena is a seasoned product marketing manager who turns complex platform capabilities into compelling stories, helping CPOs understand exactly how AMPECO drives their business forward