Das Ziel der OCA: mehr Interoperabilität
Die Open Charge Alliance (OCA) hat sich zum Ziel gesetzt, die weltweite Entwicklung, Verbreitung und Einhaltung von Kommunikationsprotokollen für die Ladeinfrastruktur von Elektrofahrzeugen durch Zusammenarbeit voranzubringen. Dazu organisiert sie OCPP-PlugFests, bei denen Technologieexperten Konformitäts- und Interoperabilitätstests durchführen. Ziel ist es, OCPP 1.6 und 2.0.1 weiter zu implementieren, zu unterstützen und zu testen. Mitglieder können mit ihren Ladestationen und/oder ihrem Ladestationsmanagementsystem (CSMS) teilnehmen. Außerdem sind die Teilnehmer zu Präsenztreffen der Arbeitsgruppen zu Themen rund um die Implementierung des Protokolls eingeladen.
Unser Ziel: eine absolut robuste OCPP-2.0.1-Implementierung
Das PlugFest für OCPP 1.6 und 2.0.1 fand am 9. und 10. Juni 2022 in Arnhem (Niederlande) statt. Während der zweitägigen Veranstaltung arbeiteten die AMPECO-Teammitglieder Hristo Velev, Manager für Kundenerfolg, und Dimitar Dishev, Senior-Softwareentwickler, gemeinsam mit anderen OCPP-Begeisterten im neuen Testlabor der OCA. Vor Ort testeten sie die OCPP-Konformität der EV-Lademanagement-Plattform von AMPECO.
Ein weiteres Team unterstützte die Arbeit aus unserer Zentrale. Während der gesamten Veranstaltung testeten wir mit so vielen OCPP-2.0.1-konformen Herstellern wie möglich und prüften, ob Probleme behoben werden mussten. Unser Ziel war eine nahtlose und absolut zuverlässige Implementierung von 2.0.1 bei AMPECO.
PlugFests ermöglichen es uns, unsere Lösungen unter realen Bedingungen zu testen. Die Probleme, die Branchenexperten aus den ersten praktischen Implementierungen von OCPP 2.0 und bei früheren Plugfests zusammengetragen haben, führten zum heutigen verbesserten OCPP 2.0.1. Das neueste offene Protokoll für Ladepunkte bringt Verbesserungen bei Sicherheit, ISO 15118, Smart Charging und der Erweiterbarkeit von OCPP.
Warum offene Standards wie OCPP 2.0.1 wichtig sind
Ein Ansatz, der viele Beteiligte einbindet und die Standardisierung und Interoperabilität der Ladeinfrastruktur fördert, ist entscheidend für das erwartete Wachstum der Elektromobilität. Das Open Charge Point Protocol (OCPP) ist eine international anerkannte Initiative mit dem Ziel, offene Kommunikationsprotokolle zu schaffen, die Ladestationen mit Backend-Managementsoftware verbinden.
OCPP garantiert nicht nur die Interoperabilität zwischen bestehenden und neuen Ladestationen, sondern verringert auch die wachsende Belastung des bestehenden Stromnetzes, da es dynamisches Lastmanagement ermöglicht.
Dank OCPP lassen sich Daten außerdem einfach abrufen, teilen und erfassen, um Services zu verbessern und den künftigen Ausbau der Infrastruktur zu planen. Und schließlich fördern offene Netzwerke auf Basis von OCPP Innovation und Wettbewerb, was zu besseren Services und niedrigeren Preisen für EV-Fahrer führt.
AMPECO ist stolzes Mitglied der Open Charge Alliance. Unsere hardware-agnostische White-Label-EV-Lademanagement-Plattform ist vollständig konform mit OCPP 1.5 SOAP, OCPP 1.6 JSON, OCPP 1.6 SOAP und OCPP 2.0.1 JSON.
AMPECO beim PlugFest 2.0.1
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