Aktuelle Berichte der Internationalen Energieagentur (IEA) zeigen, dass der Ausbau der elektrischen Infrastruktur mit dem schnellen Ausbau der Ladenetzwerke für Elektrofahrzeuge nicht Schritt hält. Diese Diskrepanz macht die Arbeit für Ladestationsbetreiber (CPOs) immer komplexer, während sie ihre Netzwerke erweitern, um die wachsende Nachfrage nach EV-Laden zu decken. Die begrenzte Anschlussleistung eines Standorts auf mehrere Ladestationen zu verteilen, ist zu einer erheblichen Herausforderung geworden.
CPOs konzentrieren sich häufig auf den schnellen Ausbau ihrer Ladenetzwerke, vor allem in Gebieten mit hoher Nachfrage. Die begrenzte Kapazität des bestehenden Stromnetzes kann jedoch zu langwierigen Verhandlungen mit lokalen Energieversorgern und Stromunternehmen führen. Genau hier kann eine effiziente Lastmanagement-Lösung für Ladestationen einen erheblichen Unterschied machen.
In diesem Artikel stellen wir die wichtigsten Funktionen der AMPECO-Plattform vor, mit denen CPOs drei kritische Herausforderungen beim Lastmanagement bewältigen.
3 Herausforderungen beim EV-Laden, die das DLM von AMPECO löst
Dynamisches Lastmanagement (DLM) ist ein unverzichtbares Werkzeug für CPOs, die Ladenetzwerke für Elektrofahrzeuge mit begrenzter Netzkapazität betreiben. Als Kernkomponente des Lademanagementsystems (CPMS) von AMPECO ermöglicht DLM es CPOs, ihre Netzwerke effizient zu steuern, den Energieeinsatz zu optimieren und kostspielige Infrastruktur-Upgrades zu vermeiden. Das DLM von AMPECO verteilt die verfügbare Netzleistung dynamisch und automatisch auf die Ladestationen und sorgt so für eine ausgewogene Energiezuteilung, einen unterbrechungsfreien Betrieb und eine hervorragende Ladeleistung. Sehen wir uns an, wie die fortschrittlichen DLM-Funktionen von AMPECO drei der kritischsten Herausforderungen beim Lastmanagement im EV-Laden lösen.
1. Netzüberlastung
1. Herausforderung: Ein ineffizient geregelter Stromverbrauch kann das Netz überlasten, den Ladebetrieb stören und zusätzliche Kosten durch Stromausfälle, Geräteausfälle und Schäden an der elektrischen Infrastruktur verursachen.
Lösung: Das DLM von AMPECO verhindert eine Netzüberlastung, indem es den Energieverbrauch in Echtzeit überwacht und die Leistungszuteilung zwischen den Ladestationen dynamisch anpasst, während das gleiche Gesamtleistungslimit eingehalten wird. Das System legt immer einen Puffer zwischen der für das EV-Laden reservierten Netzkapazität und dem tatsächlichen Limit des DLM-Kreises fest. Außerdem sorgt DLM dafür, dass Offline-Ladestationen keinen Strom verbrauchen. So schützt es vor einer Netzüberlastung und hält den Ladebetrieb reibungslos aufrecht, indem es den gesamten Energiebezug innerhalb der Grenzen des Standorts hält.
2. Unausgewogene Leistungsverteilung
2. Herausforderung: Eine unausgewogene Leistungszuteilung zwischen den Ladestationen kann zu suboptimaler Leistung, längeren Wartezeiten und unzufriedenen EV-Fahrern führen.
Lösung: Das DLM von AMPECO verteilt die Leistung intelligent und dynamisch auf alle angeschlossenen Ladestationen und sorgt für eine effiziente Nutzung, die auf den individuellen Ladebedarf jedes Elektrofahrzeugs abgestimmt ist. Im Gegensatz zu einer gleichmäßigen Leistungsverteilung, die nicht immer optimal ist, weil das Fahrzeug nicht immer die zugeteilte Leistung abnimmt, passt DLM die Zuteilung dynamisch an die unterschiedlichen Ladezyklen der einzelnen Fahrzeuge an. So beansprucht keine einzelne Ladestation den verfügbaren Strom für sich allein, und die Leistung wird ausgewogen und effizient auf alle aktiven Ladevorgänge verteilt, was die Zufriedenheit der Nutzer erhöht.
3. Probleme bei Lastspitzen
3. Herausforderung: Eine hohe Stromnachfrage zu Spitzenzeiten belastet die Ressourcen und treibt die Energiekosten in die Höhe. Das führt zu ineffizienten Abläufen, höheren Kosten und einem schlechteren Nutzererlebnis.
Lösung: Das DLM von AMPECO entschärft Lastspitzen, indem es zu Spitzenzeiten die Ladegeschwindigkeit an den Stationen vorübergehend begrenzt oder Ladevorgänge pausiert. Außerdem berechnet es die Limits der Ladevorgänge in Echtzeit neu, um externe Lasten zu berücksichtigen, die von Smart Metern gemeldet werden. So lassen sich Zeiten mit hoher Nachfrage gezielt steuern: Die Energie wird effizient verteilt, die leistungsabhängigen Kosten sinken und das Laden bleibt zuverlässig.
Die Technologie hinter der Lösung
Bei der Einrichtung des DLM von AMPECO wird das System so konfiguriert, dass es die spezifischen Anforderungen des Standorts und des Betriebs erfüllt. Zunächst werden alle Ladepunkte sowie alle anderen nicht gesteuerten Geräte an einem Standort zu einem „DLM-Kreis“ zusammengefasst, in dem ein vordefiniertes Leistungslimit die Netzstabilität sicherstellt. Mit diesen DLM-Optionen lassen sich Herausforderungen beim Lastmanagement lösen:
1. Verbrauchslimits
- Ladestationsbetreiber können im DLM präzise Limits pro Ladestation oder EVSE (Ladeeinrichtung für Elektrofahrzeuge) festlegen, abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen des Netzes, an dem die Ladestationen installiert sind. Diese feingranulare Steuerung des Energieverbrauchs hilft CPOs, betriebliche, geschäftliche und kundenseitige Anforderungen in Einklang zu bringen.
2. Automatische Leistungsverteilung
- Der eigentliche Kern von DLM ist es, die Energiezuteilung über alle aktiven Ladevorgänge hinweg anzupassen. Sobald die DLM-Option im CPMS von AMPECO aktiviert ist, startet die automatische Optimierung der Energieverteilung. Das System überwacht und passt kontinuierlich an, basierend auf den in den DLM-Einstellungen festgelegten Ladelimits, den neu gestarteten und den beendeten Ladevorgängen sowie der Kapazität der einzelnen Fahrzeuge zum jeweiligen Zeitpunkt. So senkt DLM zum Beispiel dynamisch die zugeteilte Leistung, wenn das Fahrzeug weniger als das Limit verbraucht, und verteilt die frei gewordene Last auf die anderen Ladestationen im DLM-Kreis.
3. Neuberechnung mit Smart-Meter-Daten
- Durch die Integration von Smart Metern kann DLM die Leistungsverteilung feingranularer neu berechnen, indem es alle externen Lasten berücksichtigt. Wenn neben den Ladestationen weitere Geräte Strom aus dem Kreis beziehen, meldet das Smart Meter diese Änderungen an das DLM. Das löst eine automatische Neuberechnung aus, die die Leistungsverteilung über alle aktiven Ladevorgänge hinweg anpasst, um eine optimale Leistung zu erhalten. Nach der Neuberechnung erhalten alle laufenden Ladevorgänge im jeweiligen DLM-Kreis neue Limits. All das geschieht in Echtzeit, sobald neue Ladestationen oder Lasten zum Kreis hinzukommen.
Mit diesen Funktionen arbeiten CPOs auch bei hoher Nachfrage effizient. DLM erspart ihnen erhebliche Investitionen in Infrastruktur-Upgrades und macht zusätzliche, zeitaufwändige Einstellungen pro Ladestation überflüssig.
Das DLM von AMPECO: strategische Lösung für skalierbare EV-Ladenetzwerke
DLM ist mehr als ein operatives Werkzeug: Es ist eine strategische Grundlage für das nachhaltige Wachstum von Ladenetzwerken für Elektrofahrzeuge. CPOs müssen ihren Betrieb skalieren, um die steigende Nachfrage zu bedienen, und gleichzeitig mit begrenzten Netzkapazitäten auskommen. DLM bietet dafür eine intelligente, kosteneffiziente Lösung, die die Energieverteilung optimiert, ohne dass teure Infrastruktur-Upgrades nötig sind.
Indem DLM Probleme wie Netzüberlastung, Nachfragespitzen beim Strom und eine unausgewogene Leistungszuteilung löst, können CPOs ihre Netzwerke mit außergewöhnlicher Effizienz und Flexibilität betreiben. Herausforderungen beim Energiemanagement gehören für jeden CPO dazu, und das DLM von AMPECO bietet die richtigen Funktionen, um Ausfallzeiten zu verringern und die Zufriedenheit der Nutzer durch eine gleichbleibende Ladeleistung zu erhöhen. AMPECO liefert nicht nur die passende Lastmanagement-Technologie, sondern unterstützt auch praktisch bei konkreten Lastmanagement-Szenarien, damit Sie unsere DLM-Funktion optimal nutzen.