{"id":57034,"date":"2026-03-27T06:43:00","date_gmt":"2026-03-27T06:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ampeco.com\/?p=57034"},"modified":"2026-03-27T06:43:00","modified_gmt":"2026-03-27T06:43:00","slug":"regulierung-ev-laden-maerz-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-maerz-2026\/","title":{"rendered":"EU startet AFIR-\u00dcberpr\u00fcfung, deutsches Gericht \u00f6ffnet Autobahn-Laden f\u00fcr Wettbewerb"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der M\u00e4rz \u00f6ffnet f\u00fcr Ladestationsbetreiber das wichtigste regulatorische Zeitfenster des Jahres. Die Europ\u00e4ische Kommission hat die gesetzlich vorgeschriebene \u00dcberpr\u00fcfung der <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/eli\/reg\/2023\/1804\/oj\/eng\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">AFIR<\/a> gestartet, mit einer <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/law\/better-regulation\/have-your-say\/initiatives\/16672-Review-of-EU-rules-on-alternative-fuels-infrastructure_en\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sondierung<\/a>, die bis zum 20. April offen ist. Preistransparenz, die Durchsetzung der Interoperabilit\u00e4t, Infrastruktur f\u00fcr schwere Nutzfahrzeuge und Datenzugang stehen auf dem Pr\u00fcfstand. Jetzt ist der Moment, betriebliche Probleme auf den Radar der Kommission zu bringen, bevor ein Gesetzesvorschlag Gestalt annimmt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Gerichtsurteile haben in diesem Monat zudem den Markt ver\u00e4ndert. In Deutschland hat ein rechtskr\u00e4ftiges Urteil im Verfahren Fastned gegen Autobahn GmbH das Laden an Autobahnen f\u00fcr den Wettbewerb ge\u00f6ffnet. Rund 360 Standorte, etwa 90\u00a0% der bewirtschafteten deutschen Autobahn-Rastanlagen, m\u00fcssen nun EU-weit \u00f6ffentlich ausgeschrieben werden. In Gro\u00dfbritannien entschied ein First-Tier Tribunal, dass f\u00fcr \u00f6ffentliches Laden von Elektrofahrzeugen (EV) der erm\u00e4\u00dfigte Mehrwertsteuersatz (MwSt.) von 5\u00a0% statt 20\u00a0% gilt, mit erheblichen Folgen f\u00fcr die Abrechnung entlang der Kette zwischen Ladestationsbetreibern (CPO) und E-Mobilit\u00e4tsanbietern (eMSP).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem ver\u00f6ffentlichte die Kommission den Industrial Accelerator Act (<a href=\"https:\/\/single-market-economy.ec.europa.eu\/publications\/industrial-accelerator-act_en\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">COM(2026)100<\/a>) und neue Beihilferegeln f\u00fcr nachhaltigen Verkehr; der Rat verabschiedete die \u00fcberarbeitete MID; Rum\u00e4nien beschloss sein erstes nationales AFIR-Gesetz; und Frankreich kam sowohl bei der Umsetzung der EPBD als auch bei einer Wettbewerbspr\u00fcfung zu Enedis voran. AMPECO reicht eine ausf\u00fchrliche Stellungnahme zur AFIR-\u00dcberpr\u00fcfung ein und unterzeichnet einen gemeinsamen Brief, der Australien auffordert, das Laden f\u00fcr den Schwerlastverkehr zu planen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier lesen Sie, was sich im M\u00e4rz ge\u00e4ndert hat und was das f\u00fcr Ihren Betrieb bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\"><strong>Regulatorische Entwicklungen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>EU-Kommission startet AFIR-\u00dcberpr\u00fcfung<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission hat die verpflichtende, gesetzlich vorgesehene \u00dcberpr\u00fcfung der <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/eli\/reg\/2023\/1804\/oj\/eng\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verordnung (EU) 2023\/1804 (AFIR)<\/a> gestartet. Die <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/info\/law\/better-regulation\/have-your-say\/initiatives\/16672-Review-of-EU-rules-on-alternative-fuels-infrastructure_en\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sondierung<\/a> ist bis zum 20. April 2026 offen. Bis Ende 2026 folgt ein Bericht an Parlament und Rat, danach k\u00f6nnten Gesetzesvorschl\u00e4ge kommen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Infrastrukturziele angesichts der aktuellen Daten zur Verbreitung von Elektrofahrzeugen noch angemessen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vier Bereiche stehen auf dem Pr\u00fcfstand: Preistransparenz an \u00f6ffentlichen Ladepunkten, die Durchsetzung der Interoperabilit\u00e4t, die Eignung der Infrastruktur f\u00fcr schwere Nutzfahrzeuge und der Datenzugang. Die Kommission r\u00e4umt in allen vier Bereichen anhaltende L\u00fccken ein.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Dies ist der wichtigste Weg, um betriebliche Probleme vor die Kommission zu bringen, bevor Gesetze Gestalt annehmen. Stellungnahmen, die auf konkreter Erfahrung beruhen, haben Gewicht.<\/li>\n\n\n\n<li>Preistransparenz steht zur Debatte. Die strukturelle L\u00fccke, die der <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-februar-2025\/\">niederl\u00e4ndische NKL-Bericht aufgezeigt hat, \u00fcber den wir im Februar berichteten<\/a>, ist genau die Art von Nachweis, die die \u00dcberpr\u00fcfung braucht.<\/li>\n\n\n\n<li>Die \u00dcberpr\u00fcfung ist auch der naheliegende Rahmen f\u00fcr die neuen Nutzerrollen, die das Sustainable Transport Forum vorgeschlagen hat. Damit w\u00fcrden Smart-Charging- und bidirektionale Ladeanwendungen in den Geltungsbereich der AFIR fallen.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Frist endet am 20. April. <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/kontakt-uns\/?form_type=Regulatory%20Advisory%20Services\">Kontaktieren Sie uns<\/a>, wenn Sie eine gezielte Stellungnahme besprechen m\u00f6chten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Autobahn-Laden in Deutschland f\u00fcr Wettbewerb ge\u00f6ffnet<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 6. M\u00e4rz 2026 erlie\u00df das Oberlandesgericht (OLG) D\u00fcsseldorf ein rechtskr\u00e4ftiges Urteil im Verfahren Fastned gegen Autobahn GmbH. Bestehende Tankstellenkonzessionen ohne wettbewerbliche Ausschreibung auf das Laden von Elektrofahrzeugen auszuweiten, ist rechtswidrig. Die Rechte an Tankstellen erstrecken sich nicht auf das Schnellladen. Die Autobahn GmbH muss das Laden an bewirtschafteten Rastanlagen nun EU-weit \u00f6ffentlich ausschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vierj\u00e4hrige Verz\u00f6gerung hatte sp\u00fcrbare Folgen. Einige Standorte sind trotz einer m\u00f6glichen Leistung von 300 kW weiterhin auf 50 kW begrenzt. Rund 360 Standorte, die etwa 90\u00a0% der bewirtschafteten deutschen Autobahn-Rastanlagen abdecken, stehen nun dem Wettbewerb offen. Die Ausschreibungen werden f\u00fcr sp\u00e4ter im Jahr 2026 erwartet, der Aufbau wird jedoch voraussichtlich mehrere Jahre dauern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist das zweite deutsche Gerichtsurteil innerhalb von zwei Monaten, das eine wettbewerbsausschlie\u00dfende Vergabe kippt, nach dem <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-februar-2025\/\">Fall Qwello gegen M\u00fcnchen im Februar<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Rund 360 erstklassige Autobahnstandorte \u00f6ffnen sich dem Wettbewerb. Betreiber mit Ambitionen im Hochleistungsladen in Deutschland sollten sich jetzt auf die Ausschreibungen vorbereiten.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Ausgestaltung der Ausschreibungen bei Preisgestaltung, Interoperabilit\u00e4t und Hardwarestandards entscheidet, wer mitbieten kann und wie. Betreiber sollten sich zu diesen Kriterien einbringen, bevor sie feststehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Rechnen Sie auch nach der Vergabe mit einem mehrj\u00e4hrigen Aufbau. Ber\u00fccksichtigen Sie das in den Ausbaupl\u00e4nen f\u00fcr Ihr Ladenetzwerk.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>UK-Gericht: 5\u00a0% MwSt. f\u00fcr \u00f6ffentliches EV-Laden<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein britisches First-Tier Tribunal entschied im Verfahren Charge My Street gegen HMRC, dass f\u00fcr \u00f6ffentliches EV-Laden der erm\u00e4\u00dfigte MwSt.-Satz von 5\u00a0% gilt, wie f\u00fcr Haushaltsstrom, und nicht der Regelsatz von 20\u00a0%.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend waren bestehende De-minimis-Regelungen. Lieferungen von bis zu 1.000 kWh pro Monat, pro Ladestation und pro Kunde gelten als h\u00e4uslicher Verbrauch. Der Schwellenwert gilt pro Ladestation. Ein Kunde, der 900 kWh an Ladestation A und 900 kWh an Ladestation B l\u00e4dt, zahlt an beiden 5\u00a0%. Der Satz von 20\u00a0% gilt nur, wenn ein einzelner Kunde an einer einzelnen Ladestation in einem Monat mehr als 1.000 kWh bezieht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrere Fragen sind noch offen: wie die MwSt. bei anonymen Ad-hoc-Ladevorg\u00e4ngen anzuwenden ist, wie eMSP-Vertragsstrukturen und das inl\u00e4ndische Reverse-Charge-Verfahren in CPO-eMSP-Beziehungen funktionieren und wie Umsatzbeteiligungen mit Vermittlern bei der Erstattung f\u00fcr das Laden zu Hause zu behandeln sind. AMPECO pr\u00fcft die Auswirkungen in all diesen Bereichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die britische Steuerbeh\u00f6rde HMRC kann bis zum 12. April Berufung einlegen. Verzichtet sie darauf, werden Leitlinien erwartet. Bis dahin ist mit einer Grauzone zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>EU ver\u00f6ffentlicht den Industrial Accelerator Act<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kommission hat ihren Vorschlag f\u00fcr den Industrial Accelerator Act (COM(2026)100) ver\u00f6ffentlicht, nach dem <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-februar-2025\/\">durchgesickerten Entwurf, \u00fcber den wir im Februar berichteten<\/a>. Er f\u00fchrt Anforderungen an \u201eMade in EU\u201c und CO\u2082-arme Produktion f\u00fcr \u00f6ffentliche Beschaffung und EV-F\u00f6rderprogramme ein. Elektrofahrzeuge in der \u00f6ffentlichen Beschaffung m\u00fcssen in der EU montiert sein und mindestens 70\u00a0% Komponenten (ohne Batterie) aus der EU enthalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pflichten entstehen erst, wenn die Verordnung Rat und Parlament passiert hat.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Das Nachfragerisiko bleibt. Kostensteigerungen oder Lieferengp\u00e4sse k\u00f6nnten die Verbreitung batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) bremsen und die Auslastung senken.<\/li>\n\n\n\n<li>EVSE (Ladeeinrichtungen f\u00fcr Elektrofahrzeuge) sind noch nicht direkt betroffen, doch der Rahmen deutet eine m\u00f6gliche sp\u00e4tere Ausweitung an. Er geh\u00f6rt in die langfristige Infrastrukturplanung.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Act f\u00fchrt au\u00dferdem eine Pr\u00fcfung ausl\u00e4ndischer Direktinvestitionen (FDI-Screening) f\u00fcr gro\u00dfe Investitionen in Batterien, Elektrofahrzeuge und kritische Rohstoffe ein.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Neue EU-Beihilferegeln f\u00fcr nachhaltigen Verkehr<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 16. M\u00e4rz 2026 hat die Kommission zwei Instrumente angenommen, die die EU-Beihilfevorschriften f\u00fcr nachhaltigen Verkehr modernisieren: die LMT-Leitlinien und die Gruppenfreistellungsverordnung f\u00fcr den Verkehrssektor (TBER). Beide treten am 30. M\u00e4rz 2026 in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Paket ersetzt die Vorschriften von 2008 und erweitert den Geltungsbereich \u00fcber die Schiene hinaus auf Binnenschifffahrt und multimodale Verkehre. Nach der TBER ben\u00f6tigt ein gr\u00f6\u00dferes Spektrum an Beihilfema\u00dfnahmen keine vorherige Genehmigung der Kommission mehr. Die Mitgliedstaaten k\u00f6nnen direkt handeln, wenn die Voraussetzungen erf\u00fcllt sind. Neue Bestimmungen erleichtern zudem die Finanzierung f\u00fcr KMU und neue Marktteilnehmer, und f\u00fcr Investitionen in den gr\u00fcnen und digitalen Wandel gelten flexiblere Regeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr CPOs bedeutet das schnellere Ausbauzyklen und einen leichteren Zugang zu Finanzierung f\u00fcr den Ausbau und die Modernisierung ihrer Ladenetzwerke.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rat verabschiedet revidierte MID<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Rat hat die \u00fcberarbeitete Messger\u00e4terichtlinie (MID) am 26. Februar 2026 f\u00f6rmlich angenommen. Damit ist das Verfahren abgeschlossen, das <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-november-2025\/\">im November eine vorl\u00e4ufige Einigung erzielt hatte<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei Bestimmungen betreffen EVSE-Betreiber direkt. Der Kabeltausch wird ausdr\u00fccklich geregelt, doch ob ein Tausch ohne erneute Zertifizierung m\u00f6glich ist, h\u00e4ngt ganz vom Umfang der urspr\u00fcnglichen Baumusterpr\u00fcfung ab. F\u00fcr EVSE gilt zudem eine \u00dcbergangsfrist von 48 Monaten, l\u00e4nger als die 30 Monate f\u00fcr andere Messger\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Text tritt mit der Ver\u00f6ffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft, Anhang Nummer 1 gilt ab dem 27. August 2026. Die \u00fcbliche Umsetzungsfrist betr\u00e4gt in der Regel 24 Monate ab Ver\u00f6ffentlichung.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Der Kabeltausch ist eine Frage der Beschaffung, nicht der Wartung. Achten Sie beim Hardwarekauf darauf, dass Ersatzkabel von der urspr\u00fcnglichen Baumusterpr\u00fcfung abgedeckt sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Die \u00dcbergangsfrist von 48 Monaten gibt EVSE-Betreibern mehr Zeit als anderen Branchen. Nutzen Sie sie, um Hardware-Erneuerungszyklen zu planen, statt auf die Frist zu warten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wachsender Druck wegen SNF-L\u00fccke in der Clean Corporate Vehicles Regulation<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vorgeschlagene \u00c4nderung der Clean Corporate Vehicles Regulation (COM\/2025\/994) klammert schwere Nutzfahrzeuge (SNF) derzeit aus. Sie verschiebt Ma\u00dfnahmen auf eine k\u00fcnftige \u00dcberarbeitung der CO\u2082-Normen f\u00fcr SNF. Dies folgt auf die Vorgabe f\u00fcr Unternehmensflotten aus dem <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-dezember-2025\/\">EU-Automobilpaket im Dezember<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Branchenvertreter dr\u00e4ngen auf einen eigenen Gesetzesvorschlag f\u00fcr SNF-Unternehmensflotten. Sie weisen darauf hin, dass SNF trotz ihres kleinen Anteils an der Flotte rund 28\u00a0% aller CO\u2082-Emissionen des Stra\u00dfenverkehrs verursachen. Ohne regulatorische Klarheit droht, dass Investitionsentscheidungen Verbrennertechnik bis weit in die sp\u00e4ten 2030er-Jahre festschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-februar-2025\/\">Ver\u00f6ffentlichung von IEC 63379 im Februar<\/a> erh\u00f6ht die Dringlichkeit. Der technische Rahmen f\u00fcr das Megawattladen steht nun, wodurch die fehlende regulatorische Vorgabe f\u00fcr SNF-Unternehmensflotten immer deutlicher als L\u00fccke sichtbar wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Rum\u00e4nien verabschiedet erstes nationales AFIR-Gesetz<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das nationale AFIR-Gesetz Rum\u00e4niens f\u00fchrt strenge Pflichten ein, f\u00fcr die bereits Sanktionen festgelegt sind. Es markiert einen klaren Wechsel von der Politik zur Durchsetzung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Pflichten f\u00fcr CPOs, die jetzt gelten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Ad-hoc-Zugang ohne vorherigen Vertrag<\/li>\n\n\n\n<li>Transparente, diskriminierungsfreie Preise<\/li>\n\n\n\n<li>Ein physisches kontaktloses Zahlungsterminal an allen \u00f6ffentlichen Schnellladestationen \u00fcber 50 kW<\/li>\n\n\n\n<li>ISO 15118 an allen neuen \u00f6ffentlichen AC- und DC-Ladestationen, die nach dem 8. Januar 2026 installiert werden<\/li>\n\n\n\n<li>Fest angeschlagene Kabel an allen \u00f6ffentlichen DC-Ladepunkten<\/li>\n\n\n\n<li>Digitale Anbindung und kostenlose Datenmeldung \u00fcber den Nationalen Zugangspunkt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Da die Sanktionen feststehen, sollten Betreiber in Rum\u00e4nien ihre Standorte jetzt anhand jeder einzelnen Pflicht pr\u00fcfen, statt auf die Durchsetzung zu warten.<\/li>\n\n\n\n<li>Ladestationen, die nach dem 8. Januar 2026 installiert wurden, ben\u00f6tigen ISO 15118. Pr\u00fcfen Sie, ob neuere Installationen die Anforderung erf\u00fcllen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Frankreich: Enedis wegen EV-Laden in Wohngeb\u00e4uden im Visier<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der franz\u00f6sische Rechnungshof (Cour des comptes) bereitet einen Bericht \u00fcber das \u00d6kosystem des EV-Ladens vor, der im Laufe des Jahres erscheinen soll. Enedis, der Netzbetreiber im vollst\u00e4ndigen Besitz von EDF, steht dabei klar im Fokus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Juni 2023 vermarktet Enedis einen kommerziellen Installationsservice f\u00fcr EV-Ladestationen (\u201eR\u00e9seau \u00e9lectrique auto\u201c) f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user. Damit konkurriert Enedis direkt mit privaten Betreibern wie Waat, Zeplug und Izy by EDF. Innerhalb von zwei Jahren hat es 9\u00a0% des Marktes der ausgestatteten Wohnungseigent\u00fcmergemeinschaften erobert und gewinnt Berichten zufolge 30\u00a0% der Abstimmungen in Eigent\u00fcmerversammlungen. In seinem Ausbauplan nennt Enedis offen das Ziel von 50\u00a0% der Eigent\u00fcmergemeinschaften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Private Betreiber kritisieren ungleiche Wettbewerbsbedingungen. Enedis hat ein gesetzliches Monopol auf den Netzanschluss, was ihm strukturelle Vorteile in dem Markt verschafft, in dem es nun kommerziell t\u00e4tig ist. Die Untersuchung soll kl\u00e4ren, ob diese Doppelrolle als regulierter Infrastrukturbetreiber und kommerzieller Installateur mit den Regeln f\u00fcr fairen Wettbewerb vereinbar ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ergebnis k\u00f6nnte pr\u00e4gen, wie der Ausbau des EV-Ladens in Wohngeb\u00e4uden in ganz Frankreich geregelt wird. Es k\u00f6nnte auch in Diskussionen auf EU-Ebene \u00fcber die Trennung von Netz- und Dienstleistungsaktivit\u00e4ten im Rahmen der AFIR-Interoperabilit\u00e4tsregeln einflie\u00dfen. Doppelrollen geraten zunehmend in den Blick, wie der <a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-januar-2025\/\">Fall A2A in Italien im Januar gezeigt hat<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Frankreich: EPBD-Umsetzung mit nutzungsbasiertem Ansatz<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frankreich setzt die Richtlinie \u00fcber die Gesamtenergieeffizienz von Geb\u00e4uden (EPBD) mit einem Gesetzentwurf (Artikel 45) um, der derzeit im Parlament liegt. Die Umsetzungsfrist endet am 29. Mai 2026. Die Generaldirektion f\u00fcr Energie und Klima (DGEC) hat sich f\u00fcr eine nutzungsbasierte statt einer mechanischen Umsetzung entschieden, mit vier zentralen Mechanismen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li><strong>Leistungs\u00e4quivalenzen:<\/strong> 50 kW z\u00e4hlen als 5 Ladepunkte und 150 kW als 10, was die Zahl der erforderlichen physischen Einheiten verringert.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>B\u00fcndelung zwischen benachbarten Parkpl\u00e4tzen:<\/strong> vorgesehen, aber unvollst\u00e4ndig formuliert. Begriffe und Geltungsbereich m\u00fcssen noch gekl\u00e4rt werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schrittweiser Ausbau:<\/strong> Die Pflicht ist mit 1 Ladepunkt pro 20 Stellpl\u00e4tze erf\u00fcllt, zusammen mit einer vertraglichen Zusage, aufzustocken, sobald die Auslastung einen Schwellenwert \u00fcberschreitet. Der Schwellenwert wird per Ministerialerlass festgelegt, und die DGEC hat die Branche um R\u00fcckmeldungen dazu gebeten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Deckelung bei 1.000 Stellpl\u00e4tzen<\/strong> f\u00fcr sehr gro\u00dfe Parkpl\u00e4tze.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Schweiz erlaubt dynamische Netztarife<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem 1. Januar 2026 erlauben die revidierten Schweizer Netzvorschriften (StromVV Art. 18 und StromVG Art. 14) den Netzbetreibern, dynamische Netztarife f\u00fcr Endverbraucher einzuf\u00fchren. Zum bestehenden Basistarif kommen drei Modelle hinzu: eine nicht degressive Arbeitskomponente (mindestens 70\u00a0% der Gesamtkosten), ein Netzlasttarif f\u00fcr den Folgetag mit einer nicht dynamischen Ausstiegsoption und ein zeitvariabler Leistungstarif mit mindestens vier Tageswerten, die j\u00e4hrlich festgelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Intelligente Stromz\u00e4hler sind Voraussetzung. Verbraucher ohne einen solchen Z\u00e4hler bleiben im Basistarif. Jeder Preisvorteil f\u00fcr Verbraucher muss tats\u00e4chliche Kosteneinsparungen des Netzbetreibers widerspiegeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bisher ist die Nutzung begrenzt. Die EKZ in Z\u00fcrich geh\u00f6rt zu den ersten, die ein Opt-in anbieten, eine breitere Einf\u00fchrung wird ab 2027 erwartet. F\u00fcr CPOs in der Schweiz entsteht so die Chance, Ladepl\u00e4ne an Netzlastsignalen auszurichten. Zugleich ist es eine Compliance-Frage, wo Preismodelle mit der Weitergabe dynamischer Netzkosten zusammenwirken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>S\u00fcdaustralien: Demand Response jetzt Pflicht<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem 1. Juli 2024 m\u00fcssen alle neu installierten EVSE in Wohn-, Gewerbe- und Arbeitsplatzumgebungen in S\u00fcdaustralien Demand-Response-Standards erf\u00fcllen. \u00d6ffentliches Laden ist ausgenommen. Konforme EVSE m\u00fcssen eine ferngesteuerte Leistungsbegrenzung \u00fcber OCPP (Open Charge Point Protocol) 1.6 V2 oder gleichwertig akzeptieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem 1. Juli 2026 m\u00fcssen bidirektionale Ladestationen OCPP 2.1 unterst\u00fctzen. Bisher steht noch kein Produkt auf der Liste zugelassener Produkte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\"><strong>F\u00f6rderung und Anreize<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Deutschlands EV-F\u00f6rderung \u00fcber 4,6 Mrd. \u20ac signalisiert Nachfragewachstum<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das neue deutsche F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Elektrofahrzeuge, gest\u00fctzt auf 4,6 Mrd. \u20ac aus EU-Mitteln, soll bis 2029 bis zu 800.000 zus\u00e4tzliche Elektrofahrzeuge unterst\u00fctzen. Eine direkte F\u00f6rderung der Infrastruktur enth\u00e4lt es nicht. Die Wirkung auf die Nachfrage ist f\u00fcr CPOs jedoch erheblich, vor allem in st\u00e4dtischen und vorst\u00e4dtischen Gebieten, wo private Anschaffungen die Auslastung \u00f6ffentlicher Ladepunkte steigern werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Australien und Neuseeland treiben V2G voran<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die australische Forschungsorganisation CSIRO hat 3 Mio. AU$ in den Ausbau ihrer Renewable Energy Integration Facility investiert und kann damit mehr Vehicle-to-Grid (V2G) und bidirektionale Ladetechnologien testen und zur Marktreife bringen. Die modernisierte Anlage kann nun Microgrids, Netzst\u00f6rungen und gro\u00df angelegte Szenarien simulieren, die erneuerbare Energien, Speicher und Elektrofahrzeuge kombinieren. Das beschleunigt Tests zur Netzintegration und die Validierung unter realen Bedingungen vor dem kommerziellen Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Neuseeland ver\u00f6ffentlichte die Energy Efficiency and Conservation Authority (EECA) im 1. Quartal 2026 eine Informationsanfrage, um Organisationen f\u00fcr k\u00fcnftige V2X-Pilotprojekte zu finden. Ziel ist es, die Datengrundlage daf\u00fcr zu schaffen, wie Elektrofahrzeuge Strom f\u00fcr Haushalte und das Netz sowohl verbrauchen als auch liefern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\"><strong>AMPECO-Interessenvertretung<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>AMPECO beim Mexico Investment &amp; Policy Dialogue<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">AMPECO nahm am Mexico Investment &amp; Policy Dialogue teil, organisiert von EV100 und dem WBCSD. Der Runde Tisch brachte F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Wirtschaft, Politik und Finanzwesen zusammen, um konkrete Schritte hin zu einem emissionsfreien G\u00fcterverkehr in Mexiko zu ermitteln, von G\u00fcterverkehrskorridoren f\u00fcr schwere Nutzfahrzeuge bis zur Elektrifizierung leichter st\u00e4dtischer Flotten. Die Sitzung baute auf den politischen Rahmenbedingungen der mexikanischen Nationalen Strategie f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t (ENME) auf und konzentrierte sich darauf, Investitionen entlang der Wertsch\u00f6pfungskette aufeinander abzustimmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>AMPECO unterzeichnet gemeinsamen Brief an australische Minister zum SNF-Laden<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Koalition aus mehr als 100 Unternehmen und Branchenverb\u00e4nden wandte sich an die australischen Verkehrs- und Energieministerien. Der Brief fordert die Regierung auf, den Umstieg auf elektrische schwere Nutzfahrzeuge zu beschleunigen und einen landesweiten Plan f\u00fcr leistungsstarkes Laden im G\u00fcterverkehr zu entwickeln, einschlie\u00dflich m\u00f6glicher Co-Investitionen mit der Branche. AMPECO unterzeichnete als Anbieter von Lademanagement-Software mit direktem Interesse am Infrastrukturausbau.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Petar Georgiev beim Gipfel der EU-Klimapakt-Botschafter in Br\u00fcssel<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Petar Georgiev, VP Corporate Affairs and Sustainability bei AMPECO, traf vom 23. bis 25. M\u00e4rz beim j\u00e4hrlichen Gipfel im Charlemagne-Geb\u00e4ude der Europ\u00e4ischen Kommission mit anderen Botschaftern des Europ\u00e4ischen Klimapakts zusammen. Er nahm an einer hochrangigen Sitzung zur Zukunft der industriellen Zusammenarbeit in der EU teil und vertrat dort die EV-Ladebranche.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Brauchen Sie Unterst\u00fctzung bei Ihrer Stellungnahme zur AFIR-\u00dcberpr\u00fcfung, bei der MwSt.-Abrechnung in Gro\u00dfbritannien oder bei den Autobahn-Ausschreibungen in Deutschland?<br><a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/kontakt-uns\/?form_type=Regulatory%20Advisory%20Services\">Buchen Sie einen Termin mit dem AMPECO-Team f\u00fcr Regulierungsfragen \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der M\u00e4rz \u00f6ffnet f\u00fcr Ladestationsbetreiber das wichtigste regulatorische Zeitfenster des Jahres. Die Europ\u00e4ische Kommission hat die gesetzlich vorgeschriebene \u00dcberpr\u00fcfung der AFIR gestartet, mit einer Sondierung, die bis zum 20. April offen ist. 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