{"id":57010,"date":"2025-06-27T16:55:00","date_gmt":"2025-06-27T16:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ampeco.com\/?p=57010"},"modified":"2026-10-20T14:08:33","modified_gmt":"2026-10-20T14:08:33","slug":"regulierung-ev-laden-juni-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-juni-2025\/","title":{"rendered":"Technische AFIR-Standards offiziell ver\u00f6ffentlicht, w\u00e4hrend Cybersicherheit und Betrug die Compliance beim EV-Laden neu pr\u00e4gen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juni kamen mehrere regulatorische Meilensteine zusammen, die die Compliance-Landschaft f\u00fcr Ladenetzbetreiber gemeinsam neu definieren. Die Europ\u00e4ische Kommission hat die delegierten Rechtsakte zur AFIR am 24. Juni offiziell im Amtsblatt ver\u00f6ffentlicht und damit die Umsetzungsfristen f\u00fcr ISO 15118-2 und ISO 15118-20 best\u00e4tigt, die wir seit der Ver\u00f6ffentlichung des Entwurfs am 3. April verfolgen. Wichtige Klarstellungen gab es zum Cyber Resilience Act und zum European Accessibility Act: Sie grenzen den Geltungsbereich so ein, dass Betreiber teilweise entlastet werden, schaffen aber neue Pflichten f\u00fcr bestimmte Hardwarekomponenten. Und die Cybersicherheitsanforderungen der Funkanlagenrichtlinie f\u00fcr internetf\u00e4hige Ladestationen gelten ab dem 1. August und f\u00fcgen eine weitere Compliance-Ebene hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch es geht nicht nur um regulatorische Anforderungen. Ein RFID-Betrugsfall in den Niederlanden mit einem Schaden von 217.000 \u20ac hat systemische Schw\u00e4chen in der Sicherheit der Ladeinfrastruktur offengelegt, w\u00e4hrend Kabeldiebstahl und Vandalismus in den EU-Mitgliedstaaten zunehmen. Das wirft die Frage auf, ob die geltenden Standards die Milliarden an \u00f6ffentlichen Investitionen, die in den Sektor flie\u00dfen, ausreichend sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig w\u00e4chst die F\u00f6rderlandschaft weiter: Gro\u00dfbritannien erkennt das Laden von Elektrofahrzeugen (EV-Laden) als strategische industrielle Priorit\u00e4t an, Deutschland f\u00fchrt eine beschleunigte Abschreibung f\u00fcr elektrische Firmenwagen ein, und Polen stellt 1,4 Mrd. \u20ac f\u00fcr emissionsfreie Lkw bereit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier erfahren Sie, was sich im Juni ge\u00e4ndert hat und was das f\u00fcr Ihren Betrieb bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\">Regulatorische Entwicklungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Delegierte AFIR-Rechtsakte mit best\u00e4tigten ISO-15118-Fristen ver\u00f6ffentlicht<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 24. Juni 2025 hat die Europ\u00e4ische Kommission die delegierten Rechtsakte zur AFIR offiziell im Amtsblatt ver\u00f6ffentlicht. Aus dem Entwurf, \u00fcber den wir im April berichtet haben, sind damit rechtsverbindliche Anforderungen mit best\u00e4tigten Fristen geworden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zeitplan f\u00fcr die Umsetzung steht nun fest. Ab dem 8. Januar 2026 m\u00fcssen alle neu installierten \u00f6ffentlichen EV-Ladestationen EN ISO 15118-2 unterst\u00fctzen, die Kommunikationsschnittstelle f\u00fcr Plug &#038; Charge. Ab Januar 2027 m\u00fcssen alle neuen \u00f6ffentlichen und privaten EV-Ladepunkte EN ISO 15118-20 unterst\u00fctzen, die aktualisierte Version, die bidirektionale Kommunikation f\u00fcr Vehicle-to-Grid (V2G) erm\u00f6glicht. \u00d6ffentliche AC- und DC-Ladepunkte f\u00fcr leichte und schwere Elektrofahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2027 installiert oder modernisiert werden und eine automatische Authentifizierung und Autorisierung anbieten, m\u00fcssen sowohl EN ISO 15118-2:2016 als auch EN ISO 15118-20:2022 unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Bis zur Frist f\u00fcr ISO 15118-2 am 8. Januar 2026 sind es nur noch rund sechs Monate. Ladestationsbetreiber (CPOs), die neue \u00f6ffentliche Infrastruktur installieren, sollten jetzt f\u00fcr die Bereitschaft von Hard- und Software sorgen<\/li>\n\n\n\n<li>Die Frist f\u00fcr ISO 15118-20 im Januar 2027 gilt f\u00fcr \u00f6ffentliche und private Ladepunkte, also f\u00fcr einen breiteren Bereich, als manche Betreiber erwartet haben d\u00fcrften<\/li>\n\n\n\n<li>Ladestationen mit Plug &#038; Charge m\u00fcssen beide Standards erf\u00fcllen. Betreiber m\u00fcssen sie also gleichzeitig unterst\u00fctzen, statt von einem auf den anderen umzusteigen<\/li>\n\n\n\n<li>Dies sind die best\u00e4tigten, rechtsverbindlichen Fristen. Die Unsicherheit, auf die wir in fr\u00fcheren Ausgaben hingewiesen haben, ist damit ausger\u00e4umt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Geltungsbereich von Cyber Resilience Act und European Accessibility Act f\u00fcr das EV-Laden gekl\u00e4rt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juni gab es zwei wichtige Klarstellungen zum Geltungsbereich, die Ladenetzbetreibern willkommene regulatorische Klarheit verschaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Cyber Resilience Act (CRA) hat die Europ\u00e4ische Kommission best\u00e4tigt, dass die Verordnung f\u00fcr \u201eProdukte mit digitalen Elementen\u201c gilt, also f\u00fcr Hardwareger\u00e4te und ihre eingebettete Software. Reine Software-as-a-Service-Plattformen fallen nicht darunter, es sei denn, die Software verarbeitet Daten eines physischen Produkts aus der Ferne und ist f\u00fcr dessen Funktion wesentlich. Eine EV-Lademanagement-Plattform, die zentrale Hardwarefunktionen wie das Starten und Stoppen des Ladevorgangs oder den Lastausgleich steuert, kann daher in den Geltungsbereich des CRA fallen. Plattformen mit eigenst\u00e4ndigen Diensten wie Abrechnung, Analysen oder CRM, die f\u00fcr die grundlegende Ladefunktion nicht wesentlich sind, sind dagegen voraussichtlich ausgenommen. Entscheidend ist die funktionale Abh\u00e4ngigkeit zwischen Software und Hardware.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum European Accessibility Act (EAA) hat die Kommission auf ein gemeinsames Schreiben von ChargeUp Europe und CharIN geantwortet und best\u00e4tigt, dass EVSE selbst weder in den Geltungsbereich des EAA f\u00e4llt noch als Teil von Personenbef\u00f6rderungsdiensten gilt. Das ist eine wichtige Klarstellung: In unserer Analyse im M\u00e4rz hatten wir festgestellt, dass Ladestationen zwar nicht ausdr\u00fccklich genannt werden, aber offenbar unter die Barrierefreiheitsanforderungen fallen. Die Antwort der Kommission grenzt dies deutlich ein. Zahlungsterminals und Bildschirme fallen jedoch in den Geltungsbereich, wobei die Anforderungen nur f\u00fcr Modelle gelten, die nach dem 28. Juni 2025 in Verkehr gebracht werden. Bestehende Modelle, die bereits vor diesem Datum in Ladestationen eingesetzt wurden, sind ausgenommen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Anbieter von Lademanagementsystemen (CPMS) sollten pr\u00fcfen, ob die Verbindung ihrer Plattform zur Ladehardware eine funktionale Abh\u00e4ngigkeit schafft, die sie in den Geltungsbereich des CRA bringt. Die zentrale Frage ist, ob die Software f\u00fcr den Kernbetrieb der Ladestation wesentlich ist<\/li>\n\n\n\n<li>Die Klarstellung, dass EVSE nicht unter den EAA f\u00e4llt, entlastet Betreiber deutlich. Sie sollten jedoch sicherstellen, dass alle nach dem 28. Juni 2025 eingesetzten neuen Zahlungsterminals und Bildschirme die Barrierefreiheitsanforderungen erf\u00fcllen<\/li>\n\n\n\n<li>Betreiber, die nach dem 28. Juni neue Hardware einsetzen, sollten sich von den Herstellern best\u00e4tigen lassen, dass die Zahlungsterminal-Modelle EAA-konform sind<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Pflichten aus der Funkanlagenrichtlinie gelten ab 1. August f\u00fcr internetf\u00e4hige Ladestationen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die delegierte Verordnung zur Funkanlagenrichtlinie (RED) f\u00fchrt verbindliche Anforderungen an Cybersicherheit, Datenschutz und Betrugspr\u00e4vention f\u00fcr internetf\u00e4hige Funkanlagen ein, und EV-Ladestationen mit WLAN oder Bluetooth fallen eindeutig darunter. Ab dem 1. August 2025 m\u00fcssen alle neu auf dem EU-Markt in Verkehr gebrachten EVSE-Einheiten, die \u00fcber das Internet kommunizieren, Artikel 3 Absatz 3 Buchstaben d bis f der RED erf\u00fcllen: Sie m\u00fcssen Schutzma\u00dfnahmen gegen Sch\u00e4den an Kommunikationsnetzen unterst\u00fctzen, die Privatsph\u00e4re der Nutzer gew\u00e4hrleisten und Betrug verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CPOs m\u00fcssen die Konformit\u00e4tsunterlagen der Hardwarehersteller pr\u00fcfen, darunter CE-Kennzeichnung und Erkl\u00e4rungen, sichere Firmware-Updates koordinieren und d\u00fcrfen keine nicht konformen Ger\u00e4te einsetzen. Eine wichtige Feinheit: CPOs, die EVSE durch zus\u00e4tzliche Kommunikationsmodule ver\u00e4ndern, riskieren, als Hersteller eingestuft zu werden, und \u00fcbernehmen dann s\u00e4mtliche Compliance-Pflichten. CPMS-Anbieter tragen Mitverantwortung, wenn Software den EVSE-Betrieb ma\u00dfgeblich beeinflusst, insbesondere wenn sie in die Hardware eingebettet ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Der 1. August steht unmittelbar bevor. CPOs sollten ihren Bestand pr\u00fcfen, um nicht konforme internetf\u00e4hige Ladestationen zu erkennen, und sicherstellen, dass alle Neuanschaffungen die Normen der Reihe EN 18031 erf\u00fcllen<\/li>\n\n\n\n<li>Das Risiko, als Hersteller eingestuft zu werden, ist f\u00fcr Betreiber, die Ladehardware anpassen oder ver\u00e4ndern, ein entscheidender Punkt<\/li>\n\n\n\n<li>Betreiber sollten feste Verfahren f\u00fcr Firmware- und Software-Updates \u00fcber den gesamten Lebenszyklus einf\u00fchren, um dauerhaft konform zu bleiben<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">RFID-Betrug und Vandalismus zeigen systemische Sicherheitsl\u00fccken beim \u00f6ffentlichen Laden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein bedeutender Fall beim niederl\u00e4ndischen Verkehrsunternehmen RMC hat grundlegende Schw\u00e4chen RFID-basierter Zugangskontrollsysteme sichtbar gemacht. \u00dcber 16 Monate f\u00fchrten unbefugt kopierte Ladechips zu mehr als 11.000 betr\u00fcgerischen Ladevorg\u00e4ngen mit einem Schaden von \u00fcber 217.000 \u20ac. Die RFID-Tags wurden mit einfachen Skimming-Techniken geklont. Ausgenutzt wurde dabei ein globaler, auf Interoperabilit\u00e4t ausgelegter Standard ohne ausreichenden kryptografischen Schutz. Weder das Backend noch der Hardwareanbieter l\u00f6sten einen Alarm aus, obwohl die Nutzung umfangreich, geografisch verteilt und zeitlich \u00fcberlappend war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Kabeldiebstahl und Vandalismus an \u00f6ffentlichen Ladestationen nehmen in den EU-Mitgliedstaaten zu, mit auff\u00e4lligen Entwicklungen in D\u00e4nemark und Deutschland. Der wirtschaftliche Schaden pro Vorfall ist zwar gering (rund 20 bis 45 \u20ac Schrottwert pro Kabel), die betrieblichen St\u00f6rungen sind jedoch erheblich und beeintr\u00e4chtigen die Zuverl\u00e4ssigkeit des Dienstes und die Verf\u00fcgbarkeitskennzahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die EU stellt \u00fcber CEF und AFIF Hunderte Millionen Euro bereit, um den Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang des TEN-V-Netzes zu beschleunigen. Die gleichzeitige Zunahme von Betrug und Vandalismus und das Fehlen verbindlicher Standards f\u00fcr den physischen Schutz werfen berechtigte Fragen zum verantwortungsvollen Umgang mit \u00f6ffentlichen Mitteln auf.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Der Fall RMC zeigt, dass eine RFID-basierte Zugangskontrolle allein nicht ausreicht. Betreiber sollten mindestens eine Echtzeit\u00fcberwachung der Transaktionen und eine Anomalieerkennung einf\u00fchren<\/li>\n\n\n\n<li>CPOs sollten pr\u00fcfen, ob ihre Backend-Systeme verd\u00e4chtige Muster erkennen, etwa die gleichzeitige Nutzung an weit voneinander entfernten Standorten oder ungew\u00f6hnlich viele Ladevorg\u00e4nge \u00fcber ein einzelnes Konto<\/li>\n\n\n\n<li>Da es keine EU-weiten Standards zur Dokumentation vandalismusbedingter Ausnahmen bei der Verf\u00fcgbarkeit gibt, entsteht eine Compliance-L\u00fccke. Betreiber sollten Vorf\u00e4lle vorsorglich dokumentieren, falls harmonisierte Regelungen eingef\u00fchrt werden<\/li>\n\n\n\n<li>Investitionen in den physischen Schutz der Ladeanlagen f\u00fcr \u00f6ffentliches Laden sind sowohl wirtschaftlich als auch regulatorisch zunehmend gerechtfertigt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Europ\u00e4ische Kommission best\u00e4tigt Auswirkungen von ViDA auf das EV-Laden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">AMPECO hat bei der Europ\u00e4ischen Kommission direkt um Klarstellung gebeten, ob das ViDA-Paket f\u00fcr das EV-Laden gilt. Die Kommission hat nun die wesentlichen Auswirkungen best\u00e4tigt, die wir bei der Verabschiedung von ViDA im M\u00e4rz beschrieben hatten. Ab dem 1. Januar 2027 fallen B2C-Stromlieferungen einschlie\u00dflich des EV-Ladens unter die einzige Anlaufstelle der Union (OSS), sodass grenz\u00fcberschreitend t\u00e4tige Betreiber die Mehrwertsteuer \u00fcber einen einzigen Mitgliedstaat erkl\u00e4ren und abf\u00fchren k\u00f6nnen. AMPECO steht mit der GD TAXUD in laufendem Austausch \u00fcber Umsetzungsdetails, die f\u00fcr die Ladebranche relevant sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kalifornien versch\u00e4rft Zuverl\u00e4ssigkeits- und Genehmigungsregeln<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kalifornien entwickelt seinen Rechtsrahmen f\u00fcr das EV-Laden an mehreren Fronten weiter. Im M\u00e4rz hat der Attorney General eine rechtliche Warnung herausgegeben, um die Einhaltung der Gesetze zu beschleunigten Genehmigungsverfahren durchzusetzen. Trotz eindeutiger Vorgaben erf\u00fcllt \u00fcber ein Drittel der Gebietsk\u00f6rperschaften die Pflicht zu vereinfachten Genehmigungen f\u00fcr EV-Ladestationen ohne Ermessensspielraum noch immer nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab dem 1. Januar 2026 m\u00fcssen alle vernetzten EV-Ladestationen, die Mittel des Bundesstaats oder der Stromkunden erhalten, zwei Zuverl\u00e4ssigkeitskennzahlen erf\u00fcllen: 97\u00a0% Verf\u00fcgbarkeit pro Quartal ohne genehmigte Ausfallzeiten und eine Quote erfolgreicher Ladeversuche (Successful Charge Attempt Rate, SCAR) von 90\u00a0% je Ladeanschluss, wobei nur Ladevorg\u00e4nge von mindestens f\u00fcnf Minuten z\u00e4hlen. Diese Kennzahlen werden automatisch \u00fcber OCPP (Open Charge Point Protocol) 1.6+ an die Systeme der California Energy Commission gemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel dazu befinden sich die vom U.S. Access Board vorgeschlagenen bundesweiten Barrierefreiheitsregeln f\u00fcr Ladeinfrastruktur weiter im Regulierungsverfahren, nachdem die \u00f6ffentliche Konsultation im November 2024 abgeschlossen wurde. Sie sehen unter anderem ein Verh\u00e4ltnis von einem barrierefreien Stellplatz pro 25 Ladestationen je Typ sowie Anforderungen an die physische und digitale Barrierefreiheit vor.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Die Zuverl\u00e4ssigkeitsfrist im Januar 2026 r\u00fcckt n\u00e4her. Betreiber, die Mittel des Bundesstaats Kalifornien oder der Stromkunden erhalten, sollten ihre internen Systeme schon jetzt auf die Kennzahlen 97\u00a0% Verf\u00fcgbarkeit und 90\u00a0% SCAR ausrichten<\/li>\n\n\n\n<li>Das Signal des Attorney General zur Durchsetzung der Genehmigungsregeln bedeutet, dass Gebietsk\u00f6rperschaften, die vereinfachte Verfahren nur schleppend umsetzen, zunehmend unter rechtlichen Druck geraten<\/li>\n\n\n\n<li>Die bundesweiten Barrierefreiheitsstandards sind noch nicht verbindlich, gelten aber nach ihrer Verabschiedung f\u00fcr neue Installationen. Betreiber sollten Barrierefreiheit schon bei aktuellen Planungsentscheidungen f\u00fcr ihre Infrastruktur ber\u00fccksichtigen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">VAE f\u00fchren umfassende Sicherheits- und Leistungsregeln f\u00fcr E-Autos ein<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vereinigten Arabischen Emirate haben die technische Vorschrift UAE.S 2698:2024 ver\u00f6ffentlicht, die seit dem 31. Mai 2025 gilt. Sie legt einheitliche Sicherheits-, Leistungs- und Infrastrukturstandards f\u00fcr alle batterieelektrischen Fahrzeuge mit einer H\u00f6chstgeschwindigkeit von \u00fcber 25 km\/h fest. Die Vorschrift definiert Leistungsgrenzwerte wie einen maximalen Energieverbrauch von 300 Wh\/km und eine Mindestreichweite von 200 km, abgestimmt auf UN-ECE- und ISO-Standards. Die Ladeinfrastruktur muss ECE R100 Rev. 3 entsprechen, was eine standardisierte und sichere Interoperabilit\u00e4t f\u00f6rdert. Es gilt eine \u00dcbergangsfrist von 12 Monaten. Damit unterstreichen die VAE ihre Ausrichtung an internationalen Standards und ihr Engagement f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung des EV-Marktes in der Golfregion.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\">F\u00f6rderung und Anreize<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Britische Industriestrategie erkennt EV-Laden als strategische Priorit\u00e4t an<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neue 10-Jahres-Industriestrategie der britischen Regierung markiert einen Wandel hin zu gezielten Eingriffen in acht Schwerpunktbranchen, darunter saubere Energie und fortschrittliche Fertigung, in denen die EV-Ladeinfrastruktur als entscheidender Wegbereiter gilt. Die Strategie f\u00fchrt einen Connections Accelerator Service ein, der strategischen Projekten vorrangigen Netzzugang verschaffen soll, und skizziert neue regulatorische Befugnisse \u00fcber die Planning Bill, um Kapazit\u00e4ten f\u00fcr Infrastruktur von nationaler Bedeutung zu reservieren. Das British Industrial Competitiveness Scheme und der erweiterte British Industry Supercharger sollen die Stromkosten energieintensiver Branchen senken. Das schafft einen Pr\u00e4zedenzfall, der die Argumente f\u00fcr Tarifentlastungen in der Ladebranche st\u00e4rkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel dazu hat die Regierung 15,6 Mrd. \u00a3 f\u00fcr die Modernisierung der regionalen Verkehrsnetze im Norden, in den Midlands und im S\u00fcdwesten zugesagt. Die Verkehrsf\u00f6rderung f\u00fcr die Stadtregionen wird damit bis 2029\/30 verdoppelt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Deutschland f\u00fchrt beschleunigte Abschreibung f\u00fcr elektrische Firmenwagen ein<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutschland hat ein umfassendes F\u00f6rderpaket eingef\u00fchrt, das eine beschleunigte Abschreibung von 75\u00a0% f\u00fcr elektrische Firmenwagen im ersten Jahr nach der Anschaffung vorsieht. Das verbessert die Kosteneffizienz f\u00fcr Flottenbetreiber deutlich. Die Kfz-Steuerbefreiung f\u00fcr E-Autos wurde bis 2035 verl\u00e4ngert, was die Haltungskosten weiter senkt. Die Branche begr\u00fc\u00dft die steuerlichen Abschreibungen, es bleiben jedoch Bedenken, dass sie auf den Privat- und Leasingmarkt, die f\u00fcr die langfristige Verbreitung von E-Autos entscheidend sind, nur begrenzt wirken.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Polen stellt 1,4 Mrd. \u20ac f\u00fcr emissionsfreie Lkw bereit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Polen hat offiziell ein nationales Programm mit einem Gesamtbudget von rund 1,4 Mrd. \u20ac gestartet, das vom Nationalen Fonds f\u00fcr Umweltschutz und Wasserwirtschaft verwaltet wird. Die Initiative gew\u00e4hrt Zusch\u00fcsse f\u00fcr den Kauf oder das Leasing emissionsfreier Fahrzeuge der Klassen N2 und N3, die die Kostendifferenz zwischen Elektro- und Diesel-Lkw abdecken. Die F\u00f6rderquote richtet sich nach der Unternehmensgr\u00f6\u00dfe: 60\u00a0% f\u00fcr kleine, 50\u00a0% f\u00fcr mittlere und 30\u00a0% f\u00fcr gro\u00dfe Unternehmen. Antr\u00e4ge sind bis Juni 2029 m\u00f6glich oder bis die Mittel ausgesch\u00f6pft sind. Es gelten strenge technische Kriterien, darunter eine j\u00e4hrliche Mindestfahrleistung und eine Obergrenze von 6.000 km bei der Auslieferung von Neufahrzeugen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Slowakei schreibt landesweites Ultraschnell-Ladenetzwerk aus<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Slowakei hat \u00fcber das staatliche Unternehmen MH Invest eine \u00f6ffentliche Ausschreibung f\u00fcr 35 Ultraschnellladeparks mit 251 Ladepunkten (219 f\u00fcr Pkw und 32 f\u00fcr Lkw) entlang wichtiger Autobahnkorridore gestartet. Jeder Ladepunkt muss mindestens 300 kW f\u00fcr Pkw bzw. 400 kW f\u00fcr Lkw liefern, Ad-hoc-Laden erm\u00f6glichen und g\u00e4ngige elektronische Zahlungsmittel akzeptieren. Die Konzession \u00fcber 16 Jahre umfasst die Verantwortung f\u00fcr den gesamten Lebenszyklus und entspricht den AFIR-Vorgaben, die alle 60 km Schnellladeinfrastruktur vorschreiben. Die Ausschreibung endet am 21. Juni 2025.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kanada stockt das EV-Laden in Ontario um 92 Mio. CAD auf<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ontarios Programm ChargeON erh\u00e4lt im Provinzhaushalt 2025-26 zus\u00e4tzliche 92 Mio. CAD. Damit steigt die \u00f6ffentliche F\u00f6rderung f\u00fcr EV-Ladeinfrastruktur auf insgesamt 180 Mio. CAD. Die aufgestockten Mittel richten sich \u00fcber wettbewerbliche Zusch\u00fcsse f\u00fcr Kommunen, indigene Gemeinschaften, gemeinn\u00fctzige Organisationen und private Unternehmen an unterversorgte Regionen. Hinzu kommt eine F\u00f6rderung f\u00fcr Standorte der Provinzregierung an Rastpl\u00e4tzen der Provinz-Highways und in Parks. Bisher wurden \u00fcber 270 Organisationen gef\u00f6rdert und mehr als 1.300 \u00f6ffentliche Ladeanschl\u00fcsse installiert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">New York erweitert Lkw-F\u00f6rderprogramm NYTVIP<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">NYSERDA hat angek\u00fcndigt, das NYTVIP auf emissionsfreie Ger\u00e4te abseits der Stra\u00dfe f\u00fcr Landwirtschaft, Bau, Schiene und Lagerhaltung sowie auf Fahrzeuge der Klasse 3 auszuweiten. Ab August stehen bis zu 53 Mio. US-Dollar an neuen Mitteln bereit, mit Zusch\u00fcssen von bis zu 425.000 US-Dollar pro Brennstoffzellen-Lkw, 340.000 US-Dollar pro batterieelektrischem Lkw und 45\u00a0% der Basiskosten f\u00fcr Ger\u00e4te abseits der Stra\u00dfe. Zus\u00e4tzliche Anreize gibt es f\u00fcr kleine Flotten, benachteiligte Gemeinden und die Verschrottung von Fahrzeugen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CALeVIP \u00e4ndert Antragszeitraum und Steckeranforderungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die n\u00e4chste CALeVIP-Runde mit 55 Mio. US-Dollar f\u00fcr Hochleistungs-DC-Schnellladestationen in Kalifornien wurde auf den Zeitraum vom 5. August bis 29. Oktober 2025 verschoben. Antragsteller haben damit mehr Zeit, Genehmigungen und die endg\u00fcltigen Planungen des Energieversorgers einzuholen. J3400 ist jetzt ein f\u00f6rderf\u00e4higer Stecker, und Antr\u00e4ge m\u00fcssen pro Standort mindestens 50\u00a0% CCS-Stecker vorsehen, um gef\u00f6rdert zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\">AMPECO-Interessenvertretung<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Petar Georgiev in den Vorstand von E-Mobility Europe gew\u00e4hlt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Petar Georgiev, Head of Strategic Alliances and Sustainability bei AMPECO, wurde in den Vorstand von E-Mobility Europe berufen. Mit \u00fcber acht Jahren Erfahrung in der Branche und F\u00fchrungserfahrung in \u00fcber 65 M\u00e4rkten weltweit wird Petar in einer entscheidenden Phase strategische Impulse einbringen, gepr\u00e4gt von der Umsetzung der AFIR, sich wandelnden CO\u2082-Standards und dem Ausbau der Rahmenbedingungen f\u00fcr sauberen Verkehr. Die Berufung stellt sicher, dass die Perspektive softwaregetriebener Unternehmen in den zentralen regulatorischen Gespr\u00e4chen \u00fcber die Zukunft der europ\u00e4ischen Mobilit\u00e4t vertreten ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">AMPECO leitet AFIR-Workshop von ChargeUp Europe in Br\u00fcssel<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 6. Juni veranstaltete ChargeUp Europe seinen zweiten technischen Workshop zur Vorbereitung auf die anstehende \u00dcberpr\u00fcfung der AFIR im Jahr 2026. Die Teilnehmer befassten sich mit Umsetzungsfragen rund um Preistransparenz, Zahlungsmethoden, Standards f\u00fcr Smart Charging und Roaming-Pflichten. Im Mittelpunkt stand dabei, eine \u00dcberregulierung zu vermeiden, die Innovationen bremsen oder Betreibern unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Lasten auferlegen k\u00f6nnte. In Arbeitsgruppen erarbeitete der Workshop konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Interessenvertretung von ChargeUp Europe im Vorfeld der AFIR-\u00dcberarbeitung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">EU Sustainable Transport Forum startet Arbeit am PKI-\u00d6kosystem-Management<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer Sitzung am 26. Juni begann offiziell die Arbeit am Management des EU-PKI-\u00d6kosystems, der technischen Infrastruktur, die f\u00fcr sicheres und interoperables EV-Laden in ganz Europa unerl\u00e4sslich ist. Mit Unterst\u00fctzung der Gemeinsamen Forschungsstelle, die die Entwicklung der EU Certificate Trust List leitet, wurde in der Sitzung ein Entwurf des Umsetzungsplans mit den wichtigsten Meilensteinen vorgestellt. Die Kommission k\u00fcndigte eine Interessenbekundung an, mit der Akteure eingeladen werden, an Governance-Modellen und der technischen Architektur mitzuwirken. Durch sein fr\u00fches Engagement kann AMPECO Ver\u00e4nderungen vorwegnehmen, Leitlinien mitgestalten und konforme L\u00f6sungen liefern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\">Wichtige Termine und Fristen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1. August 2025:<\/strong> Pflichten aus der Funkanlagenrichtlinie gelten f\u00fcr internetf\u00e4hige EVSE<\/li>\n\n\n\n<li><strong>5. August bis 29. Oktober 2025:<\/strong> Antragszeitraum f\u00fcr CALeVIP<\/li>\n\n\n\n<li><strong>8. Januar 2026:<\/strong> ISO 15118-2 ist Pflicht f\u00fcr neu installierte \u00f6ffentliche Ladestationen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1. Januar 2026:<\/strong> Zuverl\u00e4ssigkeitsvorgaben in Kalifornien treten in Kraft (97\u00a0% Verf\u00fcgbarkeit, 90\u00a0% SCAR)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>14. April 2026:<\/strong> Meldefrist f\u00fcr DATEX II<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1. Januar 2027:<\/strong> ISO 15118-20 ist Pflicht f\u00fcr neue \u00f6ffentliche und private Ladestationen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1. Januar 2027:<\/strong> Die einzige Anlaufstelle der Union (OSS) nach ViDA gilt f\u00fcr B2C-Lieferungen beim EV-Laden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Brauchen Sie Unterst\u00fctzung bei CRA\/EAA-Compliance, der Umsetzung von ISO 15118 oder der Modernisierung Ihrer Sicherheitsinfrastruktur?<\/strong> Wir bieten Ihnen individuelle Beratung und Unterst\u00fctzung bei der technischen Umsetzung.<a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/beratungsgesprach-ev-laden-buchen\/\"><br><\/a><a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/kontakt-uns\/?form_type=Regulatory%20Advisory%20Services\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/kontakt-uns\/?form_type=Regulatory%20Advisory%20Services\">Buchen Sie einen Termin mit dem AMPECO-Team f\u00fcr Regulierungsfragen<\/a><a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/beratungsgesprach-ev-laden-buchen\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/beratungsgesprach-ev-laden-buchen\/\"> \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Juni kamen mehrere regulatorische Meilensteine zusammen, die die Compliance-Landschaft f\u00fcr Ladenetzbetreiber gemeinsam neu definieren. 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