{"id":57004,"date":"2025-07-31T17:36:00","date_gmt":"2025-07-31T17:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ampeco.com\/?p=57004"},"modified":"2026-10-20T13:56:14","modified_gmt":"2026-10-20T13:56:14","slug":"regulierung-ev-laden-juli-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/blog\/regulierung-ev-laden-juli-2025\/","title":{"rendered":"EU verdoppelt Verkehrsf\u00f6rderung auf 51,5 Mrd. \u20ac, NEVI-Urteil gibt US-Investitionen ins Laden frei"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Juli brachte eines der folgenreichsten F\u00f6rder-Signale in der Geschichte des EV-Ladens in Europa. Die Europ\u00e4ische Kommission schlug vor, das Budget der Fazilit\u00e4t \u201eConnecting Europe\u201c f\u00fcr den Verkehr (CEF-Verkehr) f\u00fcr 2028-2034 auf 51,5 Mrd. \u20ac zu verdoppeln, erg\u00e4nzt durch einen Europ\u00e4ischen Wettbewerbsf\u00e4higkeitsfonds mit 409 Mrd. \u20ac und erheblichen Mitteln f\u00fcr saubere Technologien. Wenn diese Vorschl\u00e4ge die Verhandlungen mit Parlament und Rat \u00fcberstehen, entsteht eine F\u00f6rderlandschaft f\u00fcr den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf dem ganzen Kontinent, wie es sie bisher nicht gab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch F\u00f6rderzusagen bringen wenig ohne regulatorische Sicherheit, und genau die droht Deutschland zu untergraben. Ein B\u00fcndnis aus 19 Branchenverb\u00e4nden warnte in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung, dass die verz\u00f6gerte Umsetzung von RED III in Deutschland ein Inkrafttreten im Januar 2026 h\u00f6chst unwahrscheinlich macht: Ein Kabinettsbeschluss ist kaum vor Oktober zu erwarten, die Lesung im Bundestag erst im Dezember. Die Verz\u00f6gerungen gef\u00e4hrden Investitionen in Smart Charging, V2G-Dienste und das System der THG-Quote, das die Emissionsminderung im Verkehr tr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der anderen Seite des Atlantiks hat sich die Rechtslage deutlich zugunsten der EV-Infrastruktur verschoben. Ein US-Bezirksgericht entschied, dass das Verkehrsministerium mit dem Einfrieren der NEVI-Mittel seine Befugnisse \u00fcberschritten hat. Damit erhalten 14 Bundesstaaten wieder Zugriff, und die Beh\u00f6rden verzichteten auf eine Berufung. Gleichzeitig sagte Gro\u00dfbritannien \u00fcber DRIVE35 2 Mrd. \u00a3 zu, und die Wallonie startete die m\u00f6glicherweise gr\u00f6\u00dfte kommunale Ladekonzession Europas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier lesen Sie, was sich im Juli ge\u00e4ndert hat und was das f\u00fcr Ihren Betrieb bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\">Regulatorische Entwicklungen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">EU will Verkehrsf\u00f6rderung f\u00fcr 2028-2034 auf 51,5 Mrd. \u20ac verdoppeln<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 16. Juli stellte die Europ\u00e4ische Kommission ihren Vorschlag f\u00fcr den Mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen (MFR) 2028-2034 vor, mit der gr\u00f6\u00dften Aufstockung der Verkehrsf\u00f6rderung in der Geschichte der EU. Das Budget der Fazilit\u00e4t \u201eConnecting Europe\u201c f\u00fcr den Verkehr w\u00fcrde sich von 25,8 Mrd. \u20ac auf 51,5 Mrd. \u20ac verdoppeln, davon 17,65 Mrd. \u20ac f\u00fcr milit\u00e4rische Mobilit\u00e4t mit Fokus auf Infrastruktur mit doppeltem Verwendungszweck. Das \u00fcbrige Budget soll voraussichtlich nachhaltige und intelligente Verkehrsnetze f\u00f6rdern, den Aufbau von Infrastruktur f\u00fcr alternative Kraftstoffe einschlie\u00dflich grenz\u00fcberschreitender Ladeinfrastruktur f\u00fcr Elektrofahrzeuge sowie die Fertigstellung des TEN-V-Kernnetzes mit Schwerpunkt auf Dekarbonisierung und Digitalisierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben dem MFR schlug die Kommission einen Europ\u00e4ischen Wettbewerbsf\u00e4higkeitsfonds mit 409 Mrd. \u20ac vor, der die EU-F\u00f6rderung in schlanken politischen S\u00e4ulen b\u00fcndelt. Zu den wichtigsten Posten geh\u00f6ren 67,4 Mrd. \u20ac f\u00fcr den sauberen Wandel und die Dekarbonisierung der Industrie, 175 Mrd. \u20ac f\u00fcr Horizont Europa und 41 Mrd. \u20ac f\u00fcr den Innovationsfonds, der die Markteinf\u00fchrung CO\u2082-armer Technologien f\u00f6rdert. Die endg\u00fcltigen Betr\u00e4ge h\u00e4ngen noch von den Verhandlungen mit dem Europ\u00e4ischen Parlament und dem Rat ab.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Die vorgeschlagene Verdopplung von CEF-Verkehr zeigt, dass die Infrastrukturf\u00f6rderung auf EU-Ebene deutlich \u00fcber den heutigen AFIF-Rahmen hinauswachsen wird. Ladestationsbetreiber (CPO) sollten sich schon jetzt f\u00fcr die n\u00e4chste Generation von F\u00f6rderprogrammen aufstellen<\/li>\n\n\n\n<li>Die 67,4 Mrd. \u20ac f\u00fcr den sauberen Wandel im Wettbewerbsf\u00e4higkeitsfonds k\u00f6nnten neue Wege f\u00fcr Investitionen in Ladeinfrastruktur jenseits der klassischen Verkehrsbudgets \u00f6ffnen<\/li>\n\n\n\n<li>Es handelt sich um Vorschl\u00e4ge, nicht um Zusagen. Die endg\u00fcltigen Betr\u00e4ge entscheiden sich in den Verhandlungen von Parlament und Rat, doch die politische Richtung zeigt klar zu mehr Investitionen<\/li>\n\n\n\n<li>Betreiber sollten schon jetzt mit nationalen und regionalen Beh\u00f6rden sprechen, damit das EV-Laden in den kommenden CEF-Arbeitsprogrammen Priorit\u00e4t erh\u00e4lt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">RED-III-Verz\u00f6gerung in Deutschland gef\u00e4hrdet Planungssicherheit f\u00fcr Smart Charging und V2G<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein B\u00fcndnis aus 19 Branchenverb\u00e4nden, darunter der Bundesverband THG Quote e.V., \u00e4u\u00dfert in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung ernste Sorge \u00fcber die Verz\u00f6gerungen bei der nationalen Umsetzung von RED III in Deutschland, vor allem im Verkehrssektor. Der aktuelle Gesetzgebungsfahrplan (Kabinettsbeschluss fr\u00fchestens im Oktober 2025, erste Lesung im Bundestag im Dezember) macht ein Inkrafttreten bis Januar 2026 sehr unwahrscheinlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die verz\u00f6gerte Umsetzung gef\u00e4hrdet die regulatorische Sicherheit f\u00fcr Investitionen in klimavertr\u00e4gliche Kraftstoffe, Ladeinfrastruktur und verwandte Innovationen. Sie schw\u00e4cht zudem das System der THG-Quote, ein zentrales marktbasiertes Instrument zur Minderung der Verkehrsemissionen. Das B\u00fcndnis fordert die Bundesregierung auf, den Gesetzgebungsfahrplan zu beschleunigen, damit die Umsetzung noch 2025 abgeschlossen wird, das novellierte Bundes-Immissionsschutzgesetz vor Jahresende zu verabschieden und ab 2026 verbindliche Pfade f\u00fcr die THG-Quote festzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlichen Druck erzeugt die Durchf\u00fchrungsbekanntmachung der Europ\u00e4ischen Kommission vom 25. Juli zu Artikel 20a Absatz 3 von RED III. Diese Bestimmung zum Teilen von Batteriedaten, die wir seit Januar verfolgen, verlangt, dass Batteriedaten von Elektrofahrzeugen in Echtzeit und kostenlos mit Nutzern und autorisierten Dritten geteilt werden, darunter Ladezustand, Batteriezustand und Standort.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Deutschland ist der gr\u00f6\u00dfte EV-Markt der EU. Verz\u00f6gerungen dort wirken sich auf das gesamte europ\u00e4ische Lade-\u00d6kosystem aus, vor allem auf Betreiber mit grenz\u00fcberschreitendem Gesch\u00e4ft, die auf harmonisierte Rahmenbedingungen angewiesen sind<\/li>\n\n\n\n<li>Die THG-Quote ist f\u00fcr viele CPOs eine Einnahmequelle. Wird sie durch die verz\u00f6gerte Umsetzung geschw\u00e4cht, kann das die Business Cases f\u00fcr \u00f6ffentliche Ladeinfrastruktur in Deutschland beeintr\u00e4chtigen<\/li>\n\n\n\n<li>V2G- und Smart-Charging-Projekte, die auf den Datenaustausch nach RED III angewiesen sind, bleiben bei der Umsetzung unsicher, bis Deutschland die Richtlinie umgesetzt hat<\/li>\n\n\n\n<li>Betreiber, die in Deutschland aktiv sind, sollten diese Verz\u00f6gerungen in ihre Investitionsplanung einbeziehen und den Gesetzgebungsfahrplan genau verfolgen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Belgien pr\u00fcft Modelle zur Erstattung von Heimladekosten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die belgische Bundesregierung pr\u00fcft Optionen f\u00fcr eine einheitliche Erstattung der Kosten f\u00fcr das Laden von Elektrofahrzeugen zu Hause, da es immer schwieriger wird, die tats\u00e4chlichen Kosten des Ladens zu Hause zu ermitteln. Schwankende dynamische Tarife, das System der Kapazit\u00e4tstarife und die Einbindung von Photovoltaikanlagen erschweren eine genaue Kostenberechnung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vier Modelle sind in der Diskussion. Der feste kWh-Tarif ist heute die am weitesten verbreitete Methode: Besch\u00e4ftigte erhalten einen Standardsatz auf Basis des CREG-Referenzwerts. Die Erstattung nach tats\u00e4chlichem Tarif ist genauer, weil sie sich an den realen Stromkosten aus dem individuellen Energievertrag der Besch\u00e4ftigten orientiert. Sie schm\u00e4lert jedoch die Vorteile des PV-Eigenverbrauchs und erh\u00f6ht den Verwaltungsaufwand. Beim Modell mit Energievertrag des Arbeitgebers \u00fcbernimmt der Arbeitgeber die Ladekosten direkt \u00fcber einen eigenen Vertrag f\u00fcr die Ladestation zu Hause. Das entlastet die Besch\u00e4ftigten, erfordert aber einen separaten digitalen Z\u00e4hler. Der Ansatz \u00fcber das Mobilit\u00e4tsbudget schlie\u00dflich bindet die Erstattung in eine allgemeine Verg\u00fctung pro Kilometer ein, kommt ganz ohne kWh-Erfassung aus und unterst\u00fctzt zugleich Smart Charging und V2H-Anwendungen. Er gilt weithin als die zukunftssicherste Option beim Verwaltungsaufwand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die laufenden Konsultationen mit den Beteiligten sollen kl\u00e4ren, welche Modelle bis 2026 im Steuer- und Arbeitsrecht verankert werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Das Ergebnis bestimmt, wie belgische Arbeitgeber Leistungen f\u00fcr das Laden zu Hause gestalten, und wirkt sich direkt auf die Nachfrage nach privater Ladeinfrastruktur und Smart-Charging-L\u00f6sungen aus<\/li>\n\n\n\n<li>Wird das Mobilit\u00e4tsbudget eingef\u00fchrt, k\u00f6nnte der Bedarf an detaillierter Messung an Heimladestationen sinken, die Nachfrage nach intelligentem Lademanagement zur Optimierung des Energieverbrauchs aber steigen<\/li>\n\n\n\n<li>Anbieter von CPMS (Charge Point Management Systems) sollten diese Konsultationen verfolgen, denn das gew\u00e4hlte Modell pr\u00e4gt die Produktanforderungen im belgischen Markt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\">F\u00f6rderung und Anreize<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wallonie startet 12-j\u00e4hrige Ladekonzession f\u00fcr mehrere Gemeinden<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 15. Juli ver\u00f6ffentlichte der interkommunale Verband IDETA eine gemeinsame Dienstleistungskonzession f\u00fcr Installation, Wartung und Betrieb von 1.724 Ladestationen in mehreren wallonischen Gemeinden. Die Konzession l\u00e4uft 12 Jahre ohne Verl\u00e4ngerungsoption nach Richtlinie 2014\/23\/EU. IDETA koordiniert sich dabei mit sieben regionalen Entwicklungsagenturen, die unter anderem L\u00fcttich, Namur, Hennegau und Wallonisch-Brabant abdecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Pflichten sind umfassend: vollst\u00e4ndiges Lifecycle-Management einschlie\u00dflich Backend-Integration, Live-Benutzeroberfl\u00e4che, Ferndiagnose, regelm\u00e4\u00dfiger Wartung und sogar Graffitientfernung. Nutzer m\u00fcssen in Echtzeit \u00fcber eine Online-Plattform informiert werden, mit Angaben zu Verf\u00fcgbarkeit, Preisen, Steckertypen und Energieverbrauch. Die H\u00e4lfte der Ladestationen pro Gemeinde muss innerhalb von 365 Tagen in Betrieb sein, der Rest innerhalb von 730 Tagen, und f\u00fcr Verz\u00f6gerungen fallen Vertragsstrafen an.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Dies ist eine der gr\u00f6\u00dften kommunalen Ladekonzessionen Europas. Die Laufzeit von 12 Jahren mit voller Verantwortung \u00fcber den gesamten Lebenszyklus bietet eine erhebliche langfristige Umsatzchance, verlangt aber auch ein gro\u00dfes operatives Engagement<\/li>\n\n\n\n<li>Wegen der knappen Ausbaufristen und der Vertragsstrafen sollten nur Betreiber mit nachgewiesener Ausbaukompetenz und starken lokalen Partnerschaften ein Angebot in Betracht ziehen<\/li>\n\n\n\n<li>Die Abgabefrist ist der 29. September 2025<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfbritannien k\u00fcndigt umfassendes EV-F\u00f6rderpaket mit DRIVE35 an<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die britische Regierung hat ein gro\u00dfes F\u00f6rderpaket mit drei S\u00e4ulen angek\u00fcndigt. Der DRIVE35 Industrial Fund stellt bis 2030 2 Mrd. \u00a3 bereit, dazu weitere 500 Mio. \u00a3 f\u00fcr Forschung und Entwicklung bis 2035, f\u00fcr den Aufbau von Gigafactorys, junge EV-Start-ups und Elektrofahrzeugtechnologien der n\u00e4chsten Generation. Speziell f\u00fcr die Ladeinfrastruktur flie\u00dfen 63 Mio. \u00a3 in das Depotladen (30 Mio. \u00a3, bis zu 75\u00a0% der f\u00f6rderf\u00e4higen Kosten), L\u00f6sungen f\u00fcr Anwohner ohne eigenen Stellplatz am Stra\u00dfenrand (25 Mio. \u00a3) und die Elektrifizierung der NHS-Flotte (8 Mio. \u00a3). Das erg\u00e4nzt den bestehenden LEVI Fund mit 381 Mio. \u00a3, der \u00fcber 100.000 neue \u00f6ffentliche Ladepunkte schaffen soll. Ein \u00fcberarbeiteter Electric Car Grant mit 650 bis 700 Mio. \u00a3 gew\u00e4hrt bis zu 3.750 \u00a3 f\u00fcr Elektrofahrzeuge mit einem Preis bis 37.000 \u00a3. Bis zum Haushaltsjahr 2028\/29 werden dabei in Gro\u00dfbritannien montierte Fahrzeuge bevorzugt, die Standards f\u00fcr CO\u2082 und eine nachhaltige Lieferkette erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Die F\u00f6rderung f\u00fcr das Depotladen mit 75\u00a0% Kosten\u00fcbernahme ist besonders attraktiv. Netzanschlusskosten sind jedoch ausgenommen, und Betreiber sollten das in der Wirtschaftlichkeitsrechnung ihrer Projekte ber\u00fccksichtigen<\/li>\n\n\n\n<li>Das Ziel des LEVI Fund von \u00fcber 100.000 Ladepunkten bietet Betreibern, die mit Kommunen zusammenarbeiten, gro\u00dfe Ausbauchancen<\/li>\n\n\n\n<li>Der Electric Car Grant f\u00fcr preisg\u00fcnstige, in Gro\u00dfbritannien montierte Fahrzeuge wird die Verbreitung im Massenmarkt vorantreiben und die Nachfrage nach \u00f6ffentlichem und privatem Laden erh\u00f6hen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Urteil gibt NEVI-Mittel f\u00fcr 14 US-Bundesstaaten frei<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 24. Juni erlie\u00df das US-Bezirksgericht f\u00fcr den Western District of Washington eine einstweilige Verf\u00fcgung, die dem Verkehrsministerium (DOT) und der Federal Highway Administration (FHWA) untersagt, den Bundesstaaten den Zugang zu Mitteln des NEVI Formula Program zu entziehen. Vorausgegangen war eine Klage von 14 Bundesstaaten (Washington, Kalifornien, Colorado, Wisconsin, Arizona, Delaware, Hawaii, Illinois, Maryland, New Jersey, New Mexico, New York, Oregon und Rhode Island) gegen die Entscheidung der Beh\u00f6rden vom Februar, die NEVI-Mittel einzufrieren und genehmigte Ausbaupl\u00e4ne der Bundesstaaten zu widerrufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Gericht kam zu dem Schluss, dass DOT und FHWA ihre gesetzlichen Befugnisse nach dem Infrastructure Investment and Jobs Act (IIJA) wahrscheinlich \u00fcberschritten, die Executive Order 14143 ohne gesetzliche Grundlage umgesetzt und willk\u00fcrlich gehandelt haben. Die Entscheidung bekr\u00e4ftigt die f\u00fchrende Rolle der Bundesstaaten beim Ausbau der EV-Infrastruktur nach dem IIJA. Entscheidend ist, dass DOT und FHWA bis zum 3. Juli auf eine Berufung gegen die Verf\u00fcgung verzichteten. Das stellt die Planungssicherheit wieder her und gibt der Umsetzung in wichtigen EV-M\u00e4rkten neuen Schwung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was das f\u00fcr Betreiber bedeutet:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list is-style-list-nds\">\n<li>Die 14 klagenden Bundesstaaten, zu denen die gr\u00f6\u00dften EV-M\u00e4rkte der USA geh\u00f6ren, k\u00f6nnen jetzt auf nicht gebundene NEVI-Mittel zugreifen und ihre Projekte f\u00fcr Ladeinfrastruktur fortsetzen<\/li>\n\n\n\n<li>Der Verzicht der Beh\u00f6rden auf eine Berufung schafft mehr Sicherheit als eine einstweilige Verf\u00fcgung allein. Betreiber in diesen Bundesstaaten sollten mit den Verkehrsbeh\u00f6rden der Bundesstaaten wieder \u00fcber Projektzeitpl\u00e4ne sprechen<\/li>\n\n\n\n<li>Das Urteil best\u00e4tigt den Willen des Kongresses, ein von den Bundesstaaten getragenes Ladenetzwerk f\u00fcr Elektrofahrzeuge aufzubauen, und begrenzt die Befugnis der Exekutive, vom Gesetzgeber bewilligte Mittel einzufrieren<\/li>\n\n\n\n<li>Betreiber in Bundesstaaten, die nicht geklagt haben, sollten beobachten, ob der Pr\u00e4zedenzfall auch f\u00fcr sie gilt<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-background-default-tertiary-light-background-color has-background\">Wichtige Termine und Fristen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1. August 2025:<\/strong> Pflichten aus der Funkanlagenrichtlinie (RED) gelten f\u00fcr internetf\u00e4hige EVSE<\/li>\n\n\n\n<li><strong>5. August bis 29. Oktober 2025:<\/strong> Antragsfenster f\u00fcr CALeVIP<\/li>\n\n\n\n<li><strong>29. September 2025:<\/strong> Abgabefrist f\u00fcr die Konzession in der Wallonie<\/li>\n\n\n\n<li><strong>8. Januar 2026:<\/strong> ISO 15118-2 wird f\u00fcr neu installierte \u00f6ffentliche Ladestationen Pflicht<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1. Januar 2026:<\/strong> Zuverl\u00e4ssigkeitsvorgaben in Kalifornien treten in Kraft<\/li>\n\n\n\n<li><strong>14. April 2026:<\/strong> Meldefrist f\u00fcr DATEX II<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1. Januar 2027:<\/strong> ISO 15118-20 wird f\u00fcr neue \u00f6ffentliche und private Ladestationen Pflicht<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Brauchen Sie Unterst\u00fctzung bei EU-F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, der NEVI-Compliance oder marktspezifischen regulatorischen Anforderungen?<a href=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/kontakt-uns\/?form_type=Regulatory%20Advisory%20Services\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.ampeco.com\/de\/kontakt-uns\/?form_type=Regulatory%20Advisory%20Services\"><br>Buchen Sie einen Termin mit dem AMPECO-Team f\u00fcr Regulierungsfragen \u2192<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Juli brachte eines der folgenreichsten F\u00f6rder-Signale in der Geschichte des EV-Ladens in Europa. 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